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Ökonomie allein kann Krise nicht überwinden
Auch Uni Witten/Herdecke bietet jetzt interdißiplinären Studiengang für Wirtschaftswissenschaft, Politik und Philosophie an – Anmeldung möglich WITTEN/HERDECKE (NNA). Nach der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn führt jetzt auch die Universität Witten/Herdecke (UWH) einen Studiengang ein, der Wirtschaftswissenschaften mit anderen Dißiplinen verbindet. Die Wirtschaftskrise der letzten Jahre habe eindrücklich gezeigt, dass ein Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge allein nicht ausreiche. „Die auf uns zukommenden ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen überschreiten alle Grenzen akademischer Dißiplinen, sie sind nur durch einen konsequent interdißiplinär ausgerichteten Zugriff zu lösen“, heißt es in der Pressemitteilung der UWH. Der neue interdißiplinäre Studiengang PPÖ verbindet Philosophie, Politik und Ökonomie. Er wurde von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft gemeinsam mit der Fakultät für Kulturreflexion entwickelt. Er startet - vorbehaltlich der Akkreditierung und staatlichen Genehmigung - im Wintersemester 2010/11 und danach jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester. Er wird wahlweise in sechs Semestern mit 180 ECTS oder in acht Semestern mit 240 ECTS angeboten. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. Voraussetzung zum Studium ist die allgemeine Hochschulreife oder alternativ eine äquivalente Qualifikation und signifikante Praxiserfahrung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 nimmt die UW/H eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. Sie setzt auf Seminare mit kleinen Gruppen und hoher persönlicher Betreuungsintensität. Neben Wissensvermittlung und Werteorientierung legt sie großen Wert auf die Entwicklung umfassend gebildeter Persönlichkeiten, die in der Lage sind, neue Verbindungen zu knüpfen und quer zu denken. Die Studierenden werden dazu ermutigt, in größeren Zusammenhängen zu denken, um gesellschaftliche Verantwortung auch jenseits der Grenzen ihrer eigenen Fachdißiplin übernehmen zu können. Betriebswirtschaftliche Studiengänge, die BWL mit Kunst und Philosophie verbinden, bietet die Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn als einzige Kunsthochschule an. Sie ist jetzt vom Wissenschaftsrat akkreditiert worden. (NNA berichtete) END/nna/ung Links: www.uwh.de/wbp, www.alanus.edu Bericht-Nr.: 100608-02DE Datum: 8. Juni 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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