. . . Nachrichten für eine andere Welt
|
Suche Nachrichtenarchiv |
NNA ist eine internationale Nachrichtenagentur, die Nachrichten und Ereignisse verbreitet und kommentiert aus einer Perspektive des Geistes und die sich um ein spirituelles Verständnis bemüht, das mit der Entwicklung neuer Paradigmen auf allen Lebensgebieten verbunden ist – sei es im Aktuellen, in Politik und Gesellschaft, in der Zivilgesellschaft, in Ökologie, Erziehung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Kunst und Wissenschaft. |
Firma Würth schenkt Sonnenhof Therapiepferd
/ Würth donates therapy horse to Sonnenhof Von Ursa Krattiger Arlesheim, den 12. November (NNA) - “Houdini” heisst der vierjährige Wallach, den die Firma Würth in Arlesheim, Schweiz, dem Sonnenhof zu seinem 75.Jubiläum als Therapiepferd schenkt. “Houdini” stammt von einem Connemara-Pony und einem französichen Vollblut ab, hat sich schon gut mit den anderen Sonnenhof-Pferden der Hippotherapie eingelebt und fängt jetzt seine Ausbildung als Therapiepferd an. Am Freitag (12.11.99) wurde “Houdini” in einer kleinen Feier unter Mitwirkung einer Sonnenhof-Schulklasse übergeben. Seit 1981 gehört das therapeutische Reiten zum ständigen Therapieangebot im Pionierheim der anthroposophischen “Heime für Seelenpflegebedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene”. Speziell ausgebildete TherapeutInnen behandeln jede Woche rund 60 PatientInnen aus dem Sonnenhof mit hippotherapeutischen Uebungen - vom einfachen Gehen im Schritt für Menschen mit cerebralen Paresen bis zu freiem Ausreiten im Gelände für PatientInnen mit autistischen Erscheinungen. Die Firma Würth mit Hauptsitz in Arlesheim finanziert den Ankauf von Therapiepferd “Houdini” und will vorerst für 3 Jahre auch die Unterhaltskosten übernehmen. Die Würth-Gruppe ist weltweit tätig in der Verbindungs-, Befestigungs- und Montagetechnik und möchte sich vermehrt in der Standortgemeinde des Hauptsitzes engagieren. ENDS N991112-03DE Date: 12 November 1999 Copyright 1999 News Network Anthroposophy Limited. All rights reserved. See http://www.nna-news.org/copyright/ More NNA reports at: http://www.nna-news.org/ Wechsel an der Spitze der Universität Witten/Herdecke
/ Change at the top of Witten/Herdecke University Witten/Herdecke, den 12. November (NNA) - Dr. Konrad Schily, der Gründer der Universität Witten/Herdecke, Deutschland, hat sein Amt als Universitäts-Präsident am 1.Oktober abgegeben, berichtet die Zeitschrift Info3. 16 Jahre leitete der 61-jährige Facharzt für Neurologie und Psychiatrie die erste deutsche Privatuniversität als ihr erster und bislang einziger Präsident. Nach Angaben der Zeitschrift, wurde sein Nachfolger Prof. Dr. Walther Zimmerli. Der 54-Jährige, der zunächst für fünf Jahre das Amt übernimmt, war zuletzt an der Universität Marburg als Professor für Philosophie tätig. Was der scheidende und der neue Präsident über Gegenwart und Zukunft der privaten Universität denken, äußerten sie wenige Tage vor dem Wechsel im Rahmen einer Veranstaltung der Wittener Universitätsgesellschaft. Dr. Schily freute sich einerseits über vieles, was in den Jahren nach der Gründung in Gang gekommen war, stellte aber auch fest, dass noch so manches zu tun bliebe für seinen Nachfolger, zum Beispiel habe er es nicht geschafft, dass Menschen ohne Abitur zum Studium zugelassen würden. Auch die Zahl der ausländischen Studenten sei für ihn viel zu gering. Prof. Dr. Zimmerli, der seine Beamtenstelle in Marburg verlassen hatte, weil er “der geheimen Verlockung Witten” nicht widerstehen konnte, möchte sich zunächst ein Bild machen von seiner neuen Aufgabe und hofft dabei, dass er es schafft, “die Uni zwei Jahre ohne Absturz zu fliegen.” Danach wisse er dann, wo man sich noch verbessern könne, schreibt Info3. Die offizielle Amtsübergabe fand am 29. Oktober in Anwesenheit des Bundespräsident Johannes Rau statt. ENDS http://www.info3.de N991112-01DE Date: 12 November 1999 Copyright 2003 News Network Anthroposophy Limited. All rights reserved. See http://www.nna-news.org/copyright/ ‚Demeter' baut sein Engagement im Textilbereich aus
/ ‚Demeter' expands into textiles Dornach, den 12. November (NNA) - Nahrungsmittel in ökologischer Qualität sind heutzutage - zumindest im europäischen Raum - eine Selbstverständlichkeit, schreibt die Wocheschrift “Das Goetheanum”. Das ökologische Denken im Textilbereich dagegen ist noch relativ jung. Der Demeter-Textilberater Hubert Kögler erinnert daran, daß sich erst seit der ersten Hälfte der 90er Jahre das Bewußtsein der Öko-Bewegung auch auf die Qualität der Naturfaser selbst erstreckte. Zuvor war es mehr auf die Ausrüstung der Faser ausgerichtet. Andererseits wurden bislang Fasern in Demeter-Qualität konventionell oder ohne Hinweis auf Demeter biologisch verarbeitet. Wie “Das Goetheanum” berichtet, ergänzt der Demeter-Bund daher den Anwendungsbereich des bisher nur für Lebensmittel geschützten Markennamens national und international um den Textilbereich. Innerhalb von drei Jahren konnten rund 15 Firmen gefunden werden, die den bis auf die Verarbeitung (Färber, Spinner, Stricker) hineinwirkenden Demeter-Richtlinien im Textilbereich nachkommen, zuletzt ‹Hess natur›, ‹Maas›, ‹Aßmus›, ‹Waschbär› und ‹Panda›. Wie im Lebensmittelbereich läßt sich die besondere Qualität der Demeter-Rohstoffe (und dann der produzierten Kleidungsstücke) auch nachweisen. So zeichne sich nach Kögler die Faser der australischen Merinowolle durch Gleichmäßigkeit und die Baumwolle durch einen “feinen Glanz” aus. Auch ist an der Visualisierung der Faserqualität durch bildschaffende Methoden nach Ursula Balzer-Graf gearbeitet worden. Mit der Zertifizierung von Wolle und Baumwolle in Demeter-Qualität wird außerdem das Konzept der Bodenpflege und die wesensgemäße Behandlung von Tier und Pflanze weitergeführt. Damit die Schafe die Wolle gleichmäßig ausbilden können, bedürfen sie eines in der Weidewirtschaft kenntnisreichen Hirten; und die Baumwollpflanzen in Ägypten (‹Sekem›), Türkei und Indien wachsen auf Feldern mit wechselnder Fruchtfolge, um der Auslaugung durch ständige Monokulturen vorzubeugen, schreibt “Das Goetheanum”.
Demeter-Kalender mit Fördermark, berichtet “Das Gotheranum” weiter. Zur Förderung der Bild- und Kochkunst gibt Demeter einen Kalender zum Jahr 2000 heraus. Für die Illustration ist der Grafiker Matthias Schairer, für die Rezepte Sabine Hagg verantwortlich. Neben dem rein praktischen Nutzen soll der Verkauf heilpädagogischen Einrichtungen auf biologisch-dynamischen Höfen zugute kommen: Pro Kalender wird eine Deutsche Mark - das entspricht rund fünf Prozent des Verkaufpreises - für solche Institutionen bereitgestellt. ENDS N991112-02DE Date: 12 November 1999 Copyright 1999 News Network Anthroposophy Limited. All rights reserved. See http://www.nna-news.org/copyright/ More NNA reports at: http://www.nna-news.org/ |
|
|
|
|||||||||||||||