. . . Nachrichten für eine andere Welt Suche Nachrichtenarchiv
   

NNA
ist eine internationale Nachrichtenagentur, die Nachrichten und Ereignisse verbreitet und kommentiert aus einer Perspektive des Geistes und die sich um ein spirituelles Verständnis bemüht, das mit der Entwicklung neuer Paradigmen auf allen Lebensgebieten verbunden ist – sei es im Aktuellen, in Politik und Gesellschaft, in der Zivilgesellschaft, in Ökologie, Erziehung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Kunst und Wissenschaft.


English site

   




Tue, 04 Jul 2006

„Familienfreundliche Unternehmen sind Vorreiter“

Bundesregierung in Berlin zeichnet erneut Weleda für vorbildliches Management aus

SCHWÄBISCH GMÜND (NNA). Die Weleda AG in Schwäbisch Gmünd ist erneut mit einem Preis der Bundesregierung in Deutschland für ihre familienfreundliche Unternehmenspolitik ausgezeichnet worden. In Berlin erhielt das Unternehmen das Zertifikat zum Audit Beruf und Familie, das von den Bundesministerien für Familie und für Wirtschaft verliehen wird. “Familienbewusste Unternehmen sind Vorreiter. Sie haben mehr motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und sie binden die besten Köpfe, weil sie effizienter und flexibler arbeiten”, betonte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei der Übergabe des Zertifikats . Die Auditierung wurde auf Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelt.

“Der im Leitbild formulierte Grundsatz nach dem der Mensch im Mittelpunkt steht, gehört zu unserer Identität”, betonte Rudolf Frisch, Mitglied der Weleda Geschäftsleitung. Weleda fördere die Entwicklung seiner Mitarbeiter, damit das Unternehmen „kreativer und innovativer“ werde. Den Gewinn davon hätten Mitarbeiter wie Unternehmen gleichermaßen. Weleda bietet viele Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. Dazu gehören eine betriebseigene Waldorf-Kindertagesstätte, flexible Teilzeitmodelle und spezielle Weiterbildungsangebote für Eltern.

Im Jahr 2003 hatte der Kosmetik- und Naturmedizinhersteller bereits das Grundzertifikat der Bundesregierung zum Audit Beruf und Familie erhalten. Der Maßnahmenkatalog umfasste von der Arbeitßeit bis zur Mitarbeiterentwicklung viele Punkte, die die Lebensfelder Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren sollen. Dabei entstand auch das Weleda Generationen Netzwerk, das im vergangenen Jahr vom Bundesfamilienministerium mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden ist. Dieses Netzwerk baut eine Brücke zwischen Ruheständlern und Mitarbeitern durch Dienstleistungen, die von der Hilfe im Krankheitsfall über einen Bügelservice bis hin zur Freizeitgestaltung reichen.

Mit dem neuen Zertifikat soll der initiierte Prozess zu einem familienbewussten Unternehmen fortgeführt werden. Weleda möchte die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und die Attraktivität als Arbeitgeber weiter verbessern. Auch Krankheits- und Ausfallquoten sollen gesenkt werden. Ziele zukünftiger Maßnahmen sind nach Angaben der Weleda-Pressestelle unter anderem der Ausbau der Vertrauensarbeitßeit, die Entwicklung eines Gesundheitskonzeptes für die Beschäftigten, eine Verbesserung des Informationsflusses und der internen Kommunikation, ein Ausbau des Generationen Netzwerks und der Kinderbetreuung sowie Telearbeit für Personen mit familiären Verpflichtungen.

Weleda nutze das “Audit Beruf und Familie” dabei als Leitfaden. Die Auditierung sei ein Managementinstrument, das Unternehmenßiele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance bringe. Dabei würden nicht nur laufende Maßnahmen begutachtet, sondern auch Entwicklungspotenziale aufgezeigt und weiterführende Hilfestellungen geleistet, betont das Unternehmen.

NNA/end/ung

Bericht-Nr.: 070604ß04DE Datum: 4. Juli 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

„Die Kunst garantiert unser Menschsein“

Höhere Fachschule für Heilpädagogik in Dornach verabschiedete ihren langjährigen Leiter Hans Egli – Spannende Erkenntnisse bei Tagung über Wirkung von Kunst

Von Ursa Krattiger

ARLESHEIM/DORNACH (NNA). Mit der gut besuchten Tagung „Die Wirksamkeit des Künstlerischen“ ist am Wochenende im Sonnenhof in Arlesheim Hans Egli verabschiedet worden, der die Höhere Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik von 1990 bis 2006 geleitet hat. Nachfolger wird sein Stellvertreter Andreas Fischer, seit elf Jahren Leiter der Fach- und Koordinationsstelle des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz. Fischer gab für Egli auch die Festschrift „Ausbildung und Kunst. Die Bedeutung des Künstlerischen für sozial- und heilpädagogische Berufe“ (Haupt Verlag 2006) heraus, die bei der Tagung erstmalig vorgestellt wurde.

Hans Egli (geb. 1940) war von 1973 bis 1989 Schulleiter am Sonnenhof und ab 1990 dann Leiter des früheren Seminars und der heutigen Höheren Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in Dornach. Ihm und seiner Frau Kathrin Egli (geb.1943) wurden hohe fachliche Kompetenz und menschliche Qualitäten attestiert. Der Festakt zur Verabschiedung dieses Paares spiegelte beides: die professionelle Kompetenz der anthroposophischen und nicht-anthroposophischen Referenten und eine herzerwärmende Bezogenheit der Menschen, die beruflich und weit mehr mit Hans und Kathrin Egli zu tun hatten.

Eglis Nachfolger Andreas Fischer wurde 1954 in Wetzikon/ZH geboren und studierte an der Universität Fribourg Heilpädagogik. Nach Auslandaufenthalten leitete er 20 Jahre lang eine kleine Heimsonderschule. Seit 1995 führte er die Fach- und Koordinationsstelle des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz.

Vom Staunen über das Mitgefühl zum Gewissen

Dr.  Rüdiger Grimm von der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie in Dornach umriss in seinem Vortrag das Erstaunen und Staunen als „Anfangsort des Verstehens“. Er ermutigte zum Abbau von Betriebsblindheit, Teilnahmslosigkeit und Fixiertbleiben in Vorerfahrungen. Er ermutigte die Anwesenden zur Offenheit des Staunens, das er mit Rudolf Steiner als Leitstern einer neuen Ethik sieht: diese führt vom Staunen über Mitgefühl/Mitleid zum Gewissen.

Professor Johannes Gruntz dachte nach über die Bedeutung „literarischer Texte in Lehrveranstaltungen zur Heilpädagogik“. Anhand von Zitaten aus „Supergute Tage oder die Welt des Christopher Boone“ und der Autobiographie von Thomas Quastorp ließ er miterleben, dass nur Phantasie und Kunst die Innenansicht eines behinderten Menschen erschließen und damit Empathie wecken. So unerlässlich nüchterne Forschungsberichte seien, so unersetzlich seien auch die Gefühle, die literarische Dokumente wachrufen. Und oft seien sie es, die als erste Tabuthemen aufgreifen und Schattenseiten spiegeln – neben dem Gelingen das Scheitern, neben der Hoffnung die Enttäuschung.

Verwandte Gedanken referierte Dr.  Walter Kugler vom Rudolf Steiner Archiv in seinem Beitrag zu Steiners Wandtafelzeichnungen. Die Wandtafel über Wissenschaft und Kunst lässt beide als Mängelwesen erscheinen, die sich gegenseitig brauchen, sagt doch die Wissenschaft auf diesem Bild von sich: „Ich bin die Erkenntnis, aber was ich bin, hat kein Sein“, während die Kunst sich so vorstellt: „Ich bin die Phantasie, aber was ich bin, hat keine Wahrheit“.

Mit Hexameter Herzschlag und Puls synchronisieren Geradezu atemberaubend der Beitrag des Sprachgestalters Dietrich von Bonin vom Medizinisch-Künstlerischen Therapeutikum in Bern über die „Wirkungen therapeutischer Hexameter-Rezitation auf das Zusammenklingen von Atem- und Herzrhythmik“. Normalerweise kommen wir nur durch Schlaf oder Tiefenentspannung zu jener Synchronisation von Atmung und Puls, die die Regeneration des Körpers bewirkt – es sei denn, wir rezitieren Verse im griechischen Versmass Hexameter (etwa in Gedichten von Goethe, Schiller oder Mörike) Messbar werden Atmung und Puls dadurch so stark synchronisiert wie im Tiefschlaf. In empirisch exakten Forschungen konnte so die Frage in einem amerikanischen Pressebericht : „Does poetry make the heart grow stronger?“ eindeutig mit Ja beantwortet werden.

Nicht weniger aufregend die Bilder und Zahlen der Eurythmistin Tanja Baumgartner-Durrer über die Wirkungen der eurythmischen Lautgestalten B (Erde) und L (Wasser) auf das Wachstum verschiedener Pflanzen. Der Physiker Dr.  Stephan Baumgartner vom KIKOM/Uni Bern konnte den konkreten wissenschaftlichen Nachweis erbringen und sichtbar machen, dass die behandelten Pflanzen mit einer Verdichtung/Hemmung auf B reagieren und auf L mit einer Streckung im Wachstum. Eine Photoserie (aufgenommen im 2-Minuten-Abstand) zeigt, wie die B- und L-Pflanzen im absolut windstillen Labor geradezu tanzen und dabei ihre B- und L-Eigenschaften zeigen.

Kunst garantiert das Mensch-Sein

Literarische Dokumente und griechisches Versmass, Gemälde und eurythmische Lautgebärden belegen so „die Wirksamkeit des Künstlerischen“. Kunst ist damit auch für die Ausbildung nicht bloß ein entspannender Zeitvertreib, auf den man unter Spardruck leicht verzichten kann. Im Gegenteil: sie schult berufliche Kompetenzen und hilft beim Aufbau der sozialen und persönlichen Ressourcen - im Interesse der Berufsleute, aber auch ihrer Klienten. Oder wie Hans Egli den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt in der Festschrift zitiert: „Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“

NNA/end/ung

Ursa Krattiger ist die Leiterin der Medienstelle Anthroposophie Schweiz

Link: www.vahs.ch

Literaturhinweis: Andreas Fischer (Hrsg.). „Ausbildung und Kunst. Die Bedeutung des Künstlerischen für sozial- und heilpädagogische Berufe“. Haupt Verlag 2006. ISBN-10 3-258-07075-X (EUR 24.90, CHF 38.—)

Bericht-Nr.: 060704-03DE Datum: 4. Juli 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Saftalarm bei Demeter

Zulieferer setzte offenbar Zucker zu –„Kontrollmechanismen haben sich bewährt“

DARMSTADT (NNA). Die Fruchtsaftfirma Voelkel hat auf einen Hinweis der Stiftung Warentest hin Orangensaft aus dem Verkehr gezogen, der von einem brasilianischen Hersteller offenbar mit Rohrzucker nachgesüßt und nach Deutschland geliefert worden war. Dort wurde er als Demeter-Orangensaft abgefüllt. Der Zulieferer habe damit gegen die Demeter-Richtlinien und die Qualitäts- und Lieferantenvereinbarungen der Firma Voelkel verstoßen, heißt es in einer Pressemitteilung des Demeter-Verbandes. Eine Gesundheitsgefährdung habe nicht bestanden. Durch die Manipulation habe sich der übliche Gesamt-Zuckergehalt nicht erhöht. Allerdings entsprach die Ware dadurch nicht der ausgewiesenen Qualität von „100 Prozent Direktsaft ohne Zuckerzusatz“. Eine Analyse der Stiftung Warentest hatte einen Verdacht auf Beimischung ergeben.

Das Krisenmanagement des Demeter-Verbandes habe sich im Fall des Richtlinienverstoßes durch den Zulieferer der Firma Voelkel bewährt, betont der Verband. Demeter sei den Hinweisen der Stiftung Warentest „sofort und mit großem Nachdruck nachgegangen“.

Eine umfassende Aufklärungsarbeit im internationalen Zusammenspiel war notwendig, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die Kontrollstellen in Deutschland und in Brasilien wurden informiert und ordneten umgehend Nachkontrollen an. In Brasilien unterzog das IBD als Zertifizierungsorgan den Verarbeitungsbetrieb einer umfassenden Kontrolle. Nach gründlichen Recherchen und einer intensiven Inspektion des brasilianischen Verarbeitungsbetriebes durch die Bio-Kontrollstelle IBD konnte der Verstoß bei den Produkten der Ernte 2005 aufgedeckt und alle nötigen Konsequenzen eingeleitet werden. Außerdem wurden in umfangreichen Probenreihen diverse Säfte analysiert. Die nicht den Richtlinien entsprechende Ware wurde gesperrt und der Verarbeiter suspendiert. Voelkel zog den betroffenen Orangensaft sofort aus dem Verkehr.

Der Demeter-Verband weist darauf hin, dass alle anderen ausgelieferten Demeter-Orangensäfte von Voelkel nachweislich die Qualitätsanforderungen des Verbandes erfüllen. Er bedauert, dass durch das verantwortungslose Verhalten eines Zulieferers die brasilianischen Bauern, der Hersteller Voelkel, die Marken-Gemeinschaft und das Thema Bio insgesamt in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

NNA/end/ung

Bericht-Nr.: 060704-02DE Datum: 4. Juli 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Gemeinschaftsbank Schweiz: keine Konkurrenz zur GLS

22. Generalversammlung brachte wichtige Weichenstellung für die Geschäftspolitik

Von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner

BASEL/AESCH (NNA). Die Schweizer Freie Gemeinschaftsbank wird mit dem Beschluss, auch Geschäfte außerhalb der Schweiz zu tätigen, der GLS-Bank in Bochum keine Konkurrenz machen. Dies betonte Markus Jermann, Geschäftsleitungsmitglied der Bank, gegenüber NNA. Der Gemeinschaftsbank, die 1984 gegründet wurde und ihren Sitz in Basel hat, gehe es darum, im Dreiländereck auch Kunden auf der anderen Seite der Grenze bedienen zu können. „Wir hatten auch vorher schon Treuhandverhältnisse jenseits der Grenze, und jetzt können wir auch normale Kredite vergeben,“ sagte Jermann. Die Erweiterung des Geschäftsbereichs sei vorher mit der Geschäftsleitung der GLS-Bank kurz besprochen worden. Die Freie Gemeinschaftsbank hatte bei ihrer Generalversammlung im April eine Statutenrevision verabschiedet, die auch Geschäfte im Ausland erlaubt.

Auch hinsichtlich der weiteren Geschäftspolitik erwies sich die 22.ordentliche Generalversammlung in Æsch als bedeutsame Weichenstellung. Da das Schweizer Genossenschaftsrecht es ermöglicht, sich als Kandidat für den Verwaltungsrat selbst aufzustellen, hatten sich zwei Bewerber zu Wort gemeldet, die andere Prioritäten für den Kurs der Bank setzten wollten. Barbara Buser und Christoph Langscheid traten als Kandidaten mit einem Konzept an, das ein eher quantitatives Wachstum der Bank und eine Verzinsung des Genossenschaftskapital als Ziel vorsah. Der Kurswechsel wurde damit begründet, die Freie Gemeinschafsbank sei zu konservativ und zu wenig risikobereit.

Nach Auffassung von Jermann hätte ein Kurswechsel bedeutet, dass die Bank ihrer Aufgabe, Initiativen zu fördern, weniger nachkommen könnte. „Wenn Sie ein qualitatives Wachstum anstreben, schränken Sie die Aufgabenstellung ein. Wenn man verkauft, verschwindet der Freiraum für die Beratung,“ betonte Jermann. Im Hintergrund habe aber auch noch eine viel grundsätzlicher Thematik gestanden. „Es ist die Frage unserer Aufgabenstellung. Sind wir eher öko und alternativ, etwas menschlich und sozial oder wollen wir wirklich einen anderen Umgang mit Geld auf der Basis einer spirituellen Grundhaltung erarbeiten,“ sagte Jermann.

Grundsätzlich sei die Diskussion zu begrüßen und man habe sie in einer menschlich angemessenen Art mit juristischer Begleitung so geführt, dass probiert wurde, Polarisierungen und Grabenkämpfe zu vermeiden. „Es ist eben wie überall in der anthroposophischen Bewegung im Moment, dass die juristischen Formen im Moment eingesetzt werden, um Prozesse der Bewusstseinsbildung voranzubringen. Es wird aber oft nicht gesehen, dass sie dafür eigentlich einen viel zu engen und formalen Rahmen vorgeben,“ betonte Jermann. Bei der geheimen Abstimmung erhielten dann die vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Kandidaten eine Mehrheit. Gewählt wurden bei 307 abgegebenen Stimmen Margit Bühler (181 Stimmen) und David Rhiner (161 Stimmen). Die Vertreter einer Umorientierung hatten 140 und 132 Stimmen auf sich vereint.

Mehrfach war während der Versammlung bedauert worden, dass nicht alle vier Kandidaten gewählt werden konnten und es wurde betont, dass die bei der Wahl unterlegene Seite in Zukunft miteinbezogen werden solle. Bei der Generalversammlung wurden Rembert Biemond und Doris Weiss als ausscheidende Verwaltungsratsmitglieder mit einem herzlichen Applaus verabschiedet, Alfred Frischknecht wurde als neuer Präsident des Rats gewählt. Geschäftsleitungsmitglied Christof Hatebur gab bei der Versammlung bekannt, dass er die Bank im August 2006 aus persönlichen Gründen und im besten gegenseitigen Einvernehmen verlassen werde.

Die Bilanzsummer der Gemeinschaftsbank ist 2005 von 173 Mio. CHF auf 165 Mio. CHF gesunken, es wurden dafür mehr Gelder in den Treuhandbereich verlagert, der um rund 10 Mio. CHF gestiegen ist. Der Nettogewinn bewegte sich in derselben Höhe wie in den vergangenen Jahren (rund 100.000 CHF) und es wurden zusätzlich 165.000 CHF an Spenden vergeben. Der andere Teil des Bruttogewinnes wurde, gemäß einer langjährigen Tradition, für Rückstellungen verwendet. In Kürze wird die neue Homepage aufgeschaltet, auf der weitere Informationen bezogen werden können:

Link: www.gemeinschaftsbank.ch

NNA/end/ung

Bericht-Nr.: 060704/01DE Datum: 4. Juli 2006

© 2005 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

 

 


Nachrichtenarchiv

Neueste Berichte