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Klinsmann-Linie könnte auch in der Politik positiv wirken
Omnibus-Initiative sieht Parallele zwischen neuer Trainer-Strategie und dem Prinzip der Volksabstimmung - „Wir-Gefühl“ muss nicht bis zur nächsten WM warten BERLIN (NNA). Die neue Strategie bei der Fußball-Weltmeisterschaft, für die Trainer Jürgen Klinsmann in dieser Woche das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt, könnte auch in der Politik der Bundesrepublik positive Ergebnisse hervorbringen. Dies ist die Auffassung der Initiative „Omnibus für eine direkte Demokratie“. „Wir brauchen nicht bis zur nächsten Fußballweltmeisterschaft zu warten, um so etwas wieder erleben zu können. Führen wir das Recht der bundesweiten Volksabstimmung ein“, schreibt die Initiative in ihrer Pressemitteilung zur Ordensverleihung. Es gebe genug Themen, an denen auch in der Politik Teamgeist und ein gemeinschaftliches Bewusstsein erfahren werden könne im Ringen um sinnvolle Lösungen, betont Kurt Wilhelmi vom Berliner Büro der Omnibus-Initiative. Das Verdienst von Jürgen Klinsmann bestehe darin, dass er eine klare Idee hatte und ihr und dabei sich selbst treu geblieben sei. So habe sich in der Mannschaft ein Teamgeist bilden können, der diese Idee überzeugend lebendig werden ließ. In ganz Deutschland habe sich so eine Begeisterung entwickelt, ein Wir-Gefühl, das sich am Spiel erfreute und dabei alle anderen Nationen mit einbezog. In diesem Vorgang lasse sich, so Wilhelmi weiter, das Prinzip der Volksabstimmung erkennen, wie die Omnibus-Initiative sie für die Bundesrepublik fordert. Die erste Stufe, die Volksinitiative, gehe immer von Einzelnen aus, die eine Idee auf den Weg bringen. Bei der zweiten Stufe, dem Volksbegehren, müsse sich eine bestimmte Anzahl von Menschen lebendig mit dieser Idee verbinden. Geschehe dies, so kommt es zum dritten Schritt, dem Volksentscheid, in den alle einbezogen seien. „Durch den Volksentscheid kann sich die Rechtsgemeinschaft als ein Ganzes erleben, unabhängig davon, wie das Ergebnis der Abstimmung lautet“, betont Wilhelmi. Link: www.aktion-volksabstimmung.de, www.omnibus.org Bericht-Nr.: 060824-02DE Datum: 24. August 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ Camphill Arztpraxis für ihre Arbeit ausgezeichnet
ABERDEEN (NNA). Die Medizinische Praxis von Camphill in Aberdeen, Schottland, die Schulmedizin mit anthroposophischen Ansätzen verbinden will, ist für die Qualität ihrer Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet worden. Der Qualitätspreis für Artzpraxen (QPA) wurde vom Royal College of General Practitioners (RCGP) zu Beginn diesen Jahres verliehen. Das RCGP ist die akademische Organisation in Großbritannien für Allgemeinmedizin. Ihr Ziel ist es, „zu den höchsten Standards medizinischer Versorgung zu ermutigen und sie aufrechtzuerhalten“. Außerdem ist es die „Stimme“ der praktischen Ärzte bei den Zielen von Aus- und Fortbildung und ihren Standards. Der QPA ist bisher nur an 100 Arztpraxen in Großbritannien vergeben worden. Für das Team der Camphill Arztpraxis sei es eine „passende Anerkennung des Engagements“, mit der sich das Team seiner Aufgabe widme. Obwohl das normale Arbeitspensum einer NHS-Praxis (National Health Service) mit der Rolle der Praxis in der Camphillgemeinschaft zusammentreffe, werde von den Mitarbeitern berücksichtigt, dass es viele Patienten gebe, die extra Zeit und Aufmerksamkeit bräuchten. Mit dieser Äußerung bei der Enthüllung einer Ehrentafel wird Dr. Denis Durno auf der Website von Camphill zitiert. Durno ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied des RCGP, das maßgeblich an der Schaffung allgemeiner Qualitätsaußeichnungen für Arztpraxen beteiligt war. Im Anthroposophischen Medizinischen Newsletter schreibt Dr. Marga Hogenboom dazu: „Das Schwergewicht liegt auf einer guten Teamzusammenarbeit und auf der Reflektion über das, was wir tun. Das heißt, man braucht auf Dauer Protokolle über viele Aktivitäten und muss auch Audits veranstalten, um zu sehen, ob man auch wirklich das tut, was man sagt. Ich habe diesen Prozess in Gang gebracht, weil ich vorhatte, zu zeigen, dass wir nicht nur eine anthroposophisch orientierte Praxis sind, die eine ganzheitliche Pflege anbietet, sondern dass wir auch konventionell gesehen gut organisiert und am Ball sind.” Die Medizinische Praxis befindet sich in der Camphillgemeinschaft Murtle Estate in Bieldside, Aberdeen. Sie wurde 1984 gegründet und 2000 dem National Health Service angeschlossen, um die medizinische Grundversorgung für die örtliche Gemeinschaft zu gewährleisten. Außerdem werden Patienten von allgemeinmedizinischen Praxen aus ganz Nordost-Schottland nach Aberdeen überwiesen. Zusätzlich ist die Praxis zuständig für die besondere Pflege, die die Erwachsenen und Kinder in den Camphill Gemeinschaften in Aberdeen benötigen. Die Praxis umfasst ein Team von zwei praktischen Ärzten, fünf Therapeuten, drei Sprechstundenhilfen, einem Praxismanager und einer Krankenschwester. Geplant ist eine Erweiterung. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für uns, uns zu vergrößern,“ schreibt Dr. Hogenboom. „Wir suchen einen weiteren praktischen Arzt mit einem aktiven Interesse für die anthroposophische Arbeit.“ Es ist nicht das erste Mal, dass die Praxis eine Außeichnung erhalten hat. 1999 hat die Camphill Praxis den Innovativen Praxis Award des Royal Colleges für ihren integrativen und radikalen Ansatz in der Kinderheilkunde erhalten. END/nna/cva/ung Bericht-Nr.: 060824-01DE Datum: 24. August 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ |
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