. . . Nachrichten für eine andere Welt Suche Nachrichtenarchiv
   

NNA
ist eine internationale Nachrichtenagentur, die Nachrichten und Ereignisse verbreitet und kommentiert aus einer Perspektive des Geistes und die sich um ein spirituelles Verständnis bemüht, das mit der Entwicklung neuer Paradigmen auf allen Lebensgebieten verbunden ist – sei es im Aktuellen, in Politik und Gesellschaft, in der Zivilgesellschaft, in Ökologie, Erziehung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Kunst und Wissenschaft.


English site

   




Tue, 12 Sep 2006

BIOWEIN IM KOMMEN – TEIL 2

Deutsche Winzer entdecken die Vorzüge biologisch-dynamischer Bewirtschaftung

Von Michæl Olbrich-Majer

DARMSTADT (NNA). Vielleicht liegt es daran, dass Deutschland inzwischen mehr Wein importiert als produziert. Vielleicht aber auch an der Aufweichung des Weingesetzes durch die EU. Sicher ist nur: deutsche Winzer und Weingüter suchen dringend nach Wegen, um sich durch Qualität vom europäischen Massenmarkt und Technoweinen aus Übersee abzusetzen. Dabei entdecken sie Maßnahmen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft als Mittel zur Qualitätssteigerung.

Weinmarkt: globale Massenware droht

Mehr als 30.000 Winzer gibt es in Deutschland, ungefähr soviel wie in Österreich, ein fünftel der Anzahl von Frankreich. Weniger als ein Prozent arbeitet ökologisch, nicht einmal ein Zehntel davon biodynamisch, in Deutschland sind es - Demeter anerkannt - 22. Doch gerade anspruchsvolle Weingüter, die selbst vermarkten und auf Qualität setzen, werden mehr und suchen daher Möglichkeiten zur Profilierung. Denn nicht nur der Wein, auch das Ambiente und die Persönlichkeit der Winzer spielen eine Rolle bei der Vermarktung. Die Konkurrenz aus Übersee ist mächtig gewachsen und hat es zum Jahresbeginn geschafft, die Weingesetzgebung der EU zu knacken, um Zugang für ihre Art der Weinbereitung zu schaffen: fraktionieren und neu zusammensetzen. Das deutsche Magazin Der Spiegel schrieb von „Frankenstein-Weinen“. Bauernverbände fordern ein Reinheitsgebot. Auch wird der Weinmarkt zunehmend globalisiert und interessant für kapitalkräftige Privatiers. Neue Methoden im Weinbau, die diesem Trend nicht folgen und dennoch Erfolg versprechen, sind daher hoch im Kurs.

Biodynamisch zunehmend gefragt

So ist denn in den letzten zwei Jahren auch die Nachfrage nach biodynamischem Know-How stark gestiegen. Der ersten Tagung zu biologisch-dynamischem Weinbau in Deutschland, die der Forschungsring im April 2005 veranstaltete, folgten zwei Praxistage, eine Ökoweinbautagung zu Beginn diesen Jahres hatte einen biodynamischen Schwerpunkt. Viele Güter sind interessiert: wenn umstellen, dann doch gleich auf biologisch-dynamisch. Manche werben schon mit „Biodynamik“ ohne entsprechende Zertifizierung. An der Fachhochschule Geisenheim am Rhein, der Forschungsstätte zu Weinbau im deutschsprachigen Raum, wird nach einer Bestandsaufnahme 2003 jetzt zu den biodynamischen Präparaten geforscht und auch in der Schweiz führt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL bis 2007 einen Versuch durch, um die Wirkung biodynamischer Maßnahmen auf die Trauben- und Weinqualität zu untersuchen.

Warum gerade jetzt? Schließlich sind in Frankreich biodynamische Winzer seit gut zehn Jahren erfolgreich, jedenfalls was Qualitäten und Außeichnungen angeht. Spitzenweine wie die von Fleury und charismatische Winzer wie Nicholas Joly, der rührig die hochtechnisierten Chateaus infrage stellt und eloquent ein biodynamisches Bild mit Mondrhythmen und Pferdeeinsatz vermittelt, sind bekannt und haben weltweit Betriebe zum Umstellen angeregt. Das Buch von Joly ist in Deutschland übersetzt und schon längst vergriffen. In Frankreich haben sich die biodynamischen Winzer von der Demeter-Organisation getrennt – zu stark ist wohl der Bedarf nach eigenständigem Profil gegenüber Gemeinschaftssinn und – Marke. Vielleicht sind Winzer zu eigen? Deshalb so lange, bis die Welle vom Nachbarland rüberschwappte?

Biodynamik und Alkohol

Auch der Ökoweinbau kam ja erst in den 80er Jahren in Schwung, abgesehen von einigen wenigen Pionieren. Da waren die Ökolandwirte schon lange organisiert. Tatsache ist, dass die deutschen biologisch-dynamischen Institutionen sich lange Zeit schwer damit taten, ein alkoholisches Getränk unter der Demeter-Fahne zu akzeptieren. Intensiv wurde diskutiert, ob es überhaupt eine Deklaration wie „Demeter-Wein“ oder „Wein aus biologisch-dynamischem Anbau“ geben kann. Denn der anthroposophische Quell des biodynamischen fußt auf einer speziellen Methode, die seelisch geistigen Fähigkeiten zu erweitern; Alkoholgenuss wirkt da generell bremsend. Die französischen Kollegen waren da pragmatischer. Es gibt in Deutschland wie in Frankreich und Österreich Winzer, die schon lange biologisch-dynamisch arbeiteten, aber zuerst gab es „Demeter-Wein“ in Frankreich, hierzulande nur „Wein aus Demeter-Trauben.“ Das dürfte sich aber mit der aktuellen Entwicklung von Kellerrichtlinien ändern.

Ideale im Leitbild formuliert

In den neunziger Jahren fand ein Dutzend biodynamische Winzer zu einer vertiefenden anthroposophischen Arbeit zusammen, unterstützt von biodynamischem Urgestein aus dem Forschungsring: Ernst Becker und Kurt Theodor Willmann. Mit der Erfahrung der beiden alten Herren ging man kulturelle wie praktische Fragen an. So wurde ein Elixier aus der ganzen Traube - Kristdyn, aus Frucht, Kern und Blatt – entwickelt. Ein Leitbild für die biologisch-dynamische Arbeit im Weinberg wurde vorbereitet. Und der Verein für biodynamische Rebbaukultur in Mitteleuropa gegründet. Verfahren in Anbau und Kellerwirtschaft wurden mittels bildschaffender Methoden qualitativ optimiert. So reifte der Schritt, öffentlicher zu wirken – mit der ersten Weinbautagung und der Vorstellung des Leitbildes, das mit den führenden Leuten vom Forschungsring 2005 auf den Punkt gebracht wurde.

Kultur der Rebe statt Weinproduktion

Die Rebe als Pflanze mit besonderen Fähigkeiten der Hingabe soll aus der engen Verflechtung mit Alkohol gelöst werden. Es geht um Rebkultur auch im Hinblick auf die Erhaltung von Landschaften und das Verfügbarmachen spiritueller Kräfte über die Ernährung – man rufe sich ihre Rolle in der abendländischen Kultur in Erinnerung, von den Griechen bis zur christlichen Messfeier. Alternativen zum Wein wie Säfte und andere Erzeugnisse sollen daher entwickelt werden. Und beim Wein kommt es vor allem auf erlebbare innere und äußere Qualität an. Auch in der Züchtung wird ein Ziel genannt: die Europäer-Rebe, infolge der Reblausinvasion vor hundert Jahren als Stamm verdrängt, soll wieder nutzbar gemacht werden.

Was macht biodynamischen Weinbau aus?

So klar die Ziele erscheinen, so sehr unterscheiden sich die Winzer bei näherem Hinsehen. Biodynamisch ist eben kein Rezeptbuch. Und die Natur ist nicht überall gleich. Die Geisenheimer Forscher konnten jedenfalls bei den Maßnahmen eine große Variationsbreite feststellen. Im Anbau legt z. B. der Franzose Joly höchsten Wert auf Konstellationen und Pferdewirtschaft, andere bringen die Präparate motorisiert aus, damit sie mehr Zeit für die Reben und den Keller haben.

Manche einer ist experimentierfreudig, wie Hartmut Heintz vom Weingut im Zwölberich, andere sind Puristen und galten vor kurzem noch als unmodern, wie Familie Saahs vom Nikolaihof in Österreich. Erfolg haben beide, ihre Weine sind preisgekrönt.

Auch in der Kellerwirtschaft gibt es verschiedene Ansätze. Der Berater Andrew Lorand empfiehlt Winzern daher, die zugrunde liegenden Prinzipien zu verinnerlichen – die Anwendung von biodynamischen Präparaten allein ist nicht erfolgsversprechend. Aus der tieferen Einsicht in das Naturgeschehen, in das Wesen der lebendigen Zusammenhänge und der Rebe, ergibt sich die Rolle und Aufgabe des Menschen darin – dieses Verstehen hat seinen Reiz, meint Wilfried Jacobus, Weinbauer an der Nahe. Das kann man lernen und üben. Wie der Moselwinzer Rudolf Trossen es beschreibt: Ein Winzer kann ohne sensible Sinne keinen guten Wein machen.

Was ist dran an der Qualität?

Terroir - schmecken, wo er herkommt, den Boden im Wein spüren, gilt als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale beim Wein. Und da liegen die Biodynamiker goldrichtig, denn genau dafür sind die biodynamischen Maßnahmen gut: die intensive Verbindung von Pflanze und Boden fördern, aus der Sonnenkraft das beste gewinnen. Doch geht das nicht so nebenbei. Die biodynamischen Winzer haben jahrelange Qualitätstests hinter sich gebracht, um zu verstehen, welche Maßnahme, sei es im Weinberg oder im Keller, wie wirkt. Dazu nutzen z. B. die Kristdyn- Gruppe oder der Nikolaihof auch bildschaffende Methoden. Auch die übliche sekundenschnelle Weinverkostung – riechen, kosten, spucken – ist umstritten. Christine Saahs vom Nikolaihof meint dazu: „Ein Wein muss auch einer sensorischen Probe standhalten, wenn er schon ein paar Tage offen ist.“ Sie weiß, wovon sie spricht, denn ihre Weine werden in renommierten Weinführern wie Parkers, Johnsons oder Clarkes hochgelobt und in Toprestaurants serviert. Qualität ist für Biodynamiker deutlich mehr als nur der Gaumeneindruck. Qualität muss spürbar sein, der Wein soll zum Wohlbefinden beitragen.

Box1: Außeichnungen für biologisch-dynamische Weine Auf der jurierten Weindegustation im Rahmen Biofach im Februar stammten von 60 mit Gold prämierten Weinen 10 von deutschen Demeter-Winzern. Seit einigen Jahren gibt es im Rahmen der Weltleitmesse für Bioprodukte in Nürnberg eine eigene Weinhalle, sie ist so zugleich die größte Bioweinfachmesse der Welt. Die Bioweine hätten in den letzten Jahren deutlich an Qualität zugelegt, so die Jury und vor allem die deutschen holten kräftig auf, wie die Prämierung zeige. Von den insgesamt 777 Weinen von 250 Anbietern, wurden immerhin auch 180 Weine mit Silber prämiert und ca. für 175 noch eine Empfehlung ausgesprochen. Bei den „Gold“winzern waren u.a. Weine der Demeter-Güter aus dem deutschsprachigen Raum Fuchs-Jacobus, Zwölberich, Sander, Stutz,und Bürgin vertreten, mit Silber waren die Demeter-Winzer Harteneck, Trautwein und Nikolaihof dabei.

END/nna/cva

Tipps zur Vertiefung:

Wein und Reben, biodynamisch, Schwerpunktheft der Zeitschrift Lebendige Erde 2- 2006, Bezug: Forschungsring, Brandschneise 1, D-64295 Darmstadt, www.lebendigeErde.de, 6 € plus Porto.

Biodynamic Wines, Weinführer und mehr von Monty Waldin in englischer Sprache bei Mitchell Beazley, Classic Wine Library, London 2004, 515 S, ISBN 1- 84000-964-0, ca. 40, 90 €.

Wein aus Ökologischem Anbau, kostenloser Führer zu Ökowinzern in Deutschland, ECOVIN Weinwerbe GmbH, Wormser Str. 162, 55276 Oppenheim, Tel. 06133 – 1640.

Liste deutscher Demeter-Winzer: Demeter Bund, Brandschneise 1, D-64295 Darmstadt, 06155 – 8469-0.

Bericht-Nr.: 060912-06DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

BIOWEIN IM KOMMEN – TEIL 1

Auch im Weinbau breitet sich die biologisch-dynamische Bewirtschaftung aus, nicht nur als Mittel sich vom Massenmarkt abzusetzen, sondern auch als Methode der echten Qualitätssteigerung, die die Authentizität der Lage, die einzigartige Qualität und Substanz eines jeden Anbaugebiets durch den Wesensgemäßen Anbau fördern will. In dieser 2-teiligen Serie beleuchtet NNA die „Renaissance des Appellations“. Im 1. Teil berichten Tom Raines und Rosemary Usselman aus London über die internationale Perspektive. Im 2. Teil bespricht Michæl Olbrich-Majer, Redakteur der Zeitschrift „Lebendige Erde“, das Fallbeispiel Deutschland und untersucht die tieferen Hintergründe des biologisch-dynamischen Weinbaus.

Biodynamisch angebauter Wein erobert die Welt Gruppe „Renaissance“ will Authentizität der Lagen erhalten – Immer mehr Chemie in den Weinbergen im Einsatz – Erstmals Biowinzer aus neuen Ländern in London

Von Tom Raines und Rosemary Usselman

LONDON (NNA). „Die wichtigste Aufgabe der Gruppe „Renaissance des Appellations“ (Rückkehr zu den Lagen) besteht darin, die Ergebnisse des biodynamischen Anbaus in die Welt hinaus zu tragen.“ Nicolas Joly ist ein französischer Winzer aus der Loire Region und leidenschaftlicher Verfechter des biologisch-dynamischen Weinbaus. Als Gründer von „Renaissance “ ist er inzwischen weltweit unterwegs, um an so vielen Orten wie möglich Präsentationen und Verkostungen des Bioweins zu organisieren – nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika und Asien. Wenn er in diesem Herbst von Japan zurückkommt, will er sogar einen Zwischenstopp in China einlegen.

Dies erläuterte Joly bei der Internationalen Wein- und Spirituosenmesse in London, wo biodynamische Winzer aus neun Ländern ihre Produkte zwischen dem riesigen Angebot der konventionellen Weinproduzenten aus der ganzen Welt vorstellen konnten. Zum ersten Mal war so in Großbritannien das ganze Angebot des biologisch-dynamischen Weinbaus unter einem Dach präsent.

In den Messeräumen hoch über der Themse, boten 75 Biowinzer ihre Weine in einem früheren Lagerhaus den Besuchern an, vertreten waren Österreich, Australien, Chile, Korsika, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Slowenien, die Schweiz und die USA. Allen gemeinsam war die Mitgliedschaft in „Rennaisance des appellations“.

Nicolas Joly hatte 2001 die Organisation – in Englisch „Return to the Terroir“ gegründet – sie hat das Ziel, die Authentizität der einzelnen Weinbaulagen wieder zu entdecken. Gemeint ist damit die einzigartige Qualität und Substanz eines jeden Anbaugebiets, die an alles weitergegeben werden, was darauf wächst. Alle Mitglieder der Gruppe anerkennen und schützen das jeweilige Mikroklima ihrer Weinberge, bei dem aus der Verbindung von Erde und Umgebung die unverwechselbare Charakteristik des Weins entsteht, der aus den dort wachsenden Trauben hergestellt wird.

Wenn sie sich der Gruppe anschließen, unterschreiben die Mitglieder eine Qualitätsurkunde, in der genau beschrieben wird, mit welchen Weinbaumethoden der „echte und unverwechselbare Ausdruck der Lage“ erreicht wird und mit welchen Kellereipraktiken dem „hohen Niveau der Originalität und einzigartigen Charakteristik jeder Lage“ Rechnung getragen wird. Die Mitglieder der Gruppe müssen ihre Weine auf dem gesamten Gelände mindestens drei Jahre lang in biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise angebaut haben, bevor sie die Zertifizierung bekommen. In der Praxis heißt das, alle Anstrengungen zu unternehmen, um das organische Leben im Boden wiederzubeleben und die Anwendung von synthetischen Chemikalien zu vermeiden. Außerdem werden Methoden des Anbaus und der Herstellung abgelehnt, die im Gegensatz zum echten Ausdruck der jeweiligen Lage stehen.

Die konventionelle Weinindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten in zunehmendem Maße von chemischen Sprühmitteln abhängig gemacht, die als Fungizide, Pestizide, Herbizide, Entlaubungsmittel usw. eingesetzt werden. Sie tränken Reben und Boden mit Giften, die die Lebenskräfte der Pflanzen und der Erde schwächen.

Im Gegensatz dazu arbeitet der biologisch-dynamische Weinbau Hand in Hand mit den Leben spendenden Kräften und erhöht Gesundheit und Kraft der Reben, denn nur wenn sie frei von chemischen Einflüssen sind, können die Weinpflanzen die Substanz ihrer Umgebung aufnehmen. Die Weinindustrie muss die Tatsache akzeptieren, dass Bioweine immer beliebter werden, weil die Weintrinken ihren besseren Geschmack und ihre Alterungsqualitäten zu schätzen wissen.

Die Biowinzer nähern sich so schnell dem Punkt, an dem die Nachfrage das Angebot übersteigt. Doch es gibt auch Widerstand gegen diesen Trend hin zum Biowein – was unvermeidlich scheint – nicht zuletzt von denen, die ein Interesse daran haben, den Weinbau in Abhängigkeit von Chemikalien zu halten. Mit Auftritten wie dem auf der Weinmesse in London hat die Gruppe „Renaissance des Appellations“ eine gute Gelegenheit, ihre Ziele und ihr Ethos an die Öffentlichkeit zu bringen und – die Weine für sich selbst sprechen zu lassen.

In den USA ist zur Zeit die höchste Umstellungsrate hin zum biologisch-dynamischen Weinbau zu verzeichnen. Zwei der dortigen Winzer, Chris Benziger und Robert Blue, berichteten in London von ihren Erfahrungen mit der Umstellung auf die biologisch-dynamische Anbauweise, welche Verbindlichkeiten notwendig seien, dass sie gelinge, nicht nur für einen selbst, sondern auch hinsichtlich der Mitarbeiter. Sie betonten, wie wertvoll für sie die Mitgliedschaft bei „Renaissance des Appellations“ sei. Die Gruppe biete vor allem Unterstützung, Kollegialität, Austausch von Informationen und die Möglichkeit gemeinschaftlichen Marketings.

„Wein ist vermutlich die am meisten gekostete Substanz in der Welt, „meinte Nicolas Joly. Als natürliche Konsequenz seiner Wein-Promotion-Touren hat er jetzt begonnen, „blinde“ Testessen auch mit Milch und Käse in seinem Land durchzuführen, die biolologisch erzeugte Lebensmittel einschließen. Chefköche, die immer auf der Suche nach den besten Zutaten sind, werden zu diesen Testessen eingeladen.

Nicolas Joly allerdings sieht die Welt am Rande einer größeren ökologischen Katastrophe: Vielleicht werde bald niemand mehr Wein trinken, weil er sich Sorgen machen müsse, wo er das tägliche Trinkwasser herbekommt. Der einzige Weg, dieses Desaster zu vermeiden, sei eine weitere Ausbreitung der biologisch-dynamischen Anbaumethoden, betont er.

END/nna/cva/ung

Bericht-Nr.: 060912-05DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Sue Simpson neue Generalsekretärin in Neuseeland

Von Vee Noble

HAWKES BAY (NNA). Die Anthroposophische Gesellschaft in Neuseeland hat eine neue Generalsekretärin. Bei ihrer Jahresversammlung in Hawkes Bay billigten die Mitglieder einstimmig die Empfehlung des geschäftsführenden Vorstands für die Wahl von Sue Simpson.

Sue Simpson übernimmt ihre neue Aufgabe nach der Entscheidung von Hans van Florenstein Mulder, von der Position zurückzutreten und in die neu geschaffene Position eines Vertreters der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) in Asien überzuwechseln. Er war Generalsekretär der Gesellschaft in Neuseeland seit 1992.

Sue Simpson ist die dritte im Amt des Generalsekretärs seit Gründung der nationalen Gesellschaft in Neuseeland. Sie bringt einen starken künstlerischen Impuls in das Amt mit als Eurythmistin und Lehrerin. Außerdem verfügt sie über Qualifikationen in Verwaltung und Management, die sie als Leiterin der Taikura Waldorfschule in Hastings erworben hat. Sie war auch Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstands der Gesellschaft seit 1999. Sue Simpson hat viel Erfahrung mit Gruppenarbeit und ihre besondere Fähigkeit besteht darin, einen Raum zu schaffen, in dem jeder Gehör findet.

Schatzmeister Noel Josephson, der die letzten 20 Jahre die Finanzen lebendig im Sinn der Sozialen Dreigliederung zu entwickeln suchte, trat ebenfalls bei der Jahresversammlung zurück. Seine Aufgabe übernimmt Diederic Ruarus, der neu in den Vorstand berufen wurde. Sowohl Noel Josephson als auch Hans van Florenstein Mulder bleiben Mitglieder im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft von Neuseeland.

Die Jahresversammlung stand im Mittelpunkt einer dreitägigen Jahreskonferenz, deren Hauptredner Paul Mackay, Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, war. Das Thema der Konferenz hieß „Zum eigenen Schicksal erwachen.“

Nach der Konferenz fand noch ein zweitägiges Treffen der Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft statt, zunächst in Hastings und später in derselben Woche in der Christengemeinschaft in Neuseelands South Island.

End/nna/cva/ung

Bericht-Nr.: 060912-01DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Prof. Günter Seubold neu an der Alanus Hochschule

ALFTER (NNA). Prof. Dr.  phil. Günter Seubold hat mit Beginn des neuen Studienjahres am 1. September die neu geschaffene Professur für Philosophie und Kunsttheorie an der Alanus Hochschule angetreten. Seubold unterrichtet an der Alanus Hochschule im Rahmen des kultur- und geisteswissenschaftlichen Studium Generale sowohl Kunststudenten als auch angehende Betriebswirte, die sich neben ihrem Fachstudium mit kulturphilosophischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Der Philosophieprofessor, der vom philosophischen Seminar der Universität Bonn kommt, hatte im vergangenen Trimester bereits einen Lehrauftrag an der Alanus Hochschule. Nun freut er sich auf die neue Herausforderung: „Künstler sind Menschen der Hand, sie denken anschaulicher“. Aber heute müsse ein Künstler auch Erkenntniskräfte entwickeln. , „Er muss auf der Höhe der Zeit stehen und diese ist eine stark reflektierte. Es bedarf des gelehrten Künstlers“, so Seubold. Diese „Gelehrsamkeit“ zu vermitteln, die der Künstler brauche, solle Aufgabe des Studium Generale und hier besonders der philosophischen Lehrveranstaltungen sein.

Seubolds Schwerpunkte liegen in Bereich der Ästhetik, der Anthropologie sowie der Kultur- und Technikphilosophie. Er hat Philosophie, Germanistik und Katholische Theologie in Würzburg, Frankfurt, Heidelberg und Berlin studiert, 1984 in Würzburg promoviert und sich 1992 an der Uni Bonn zum Thema „Das Ende der Kunst und der Paradigmenwechsel in der Ästhetik“ habilitiert . Seubold war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Würzburg, Bamberg und Bonn und hat Lehrerfahrung an den polnischen Universitäten von Lodz und Wroclaw (Breslau) gesammelt. Ein Jahr lang hat er außerdem in Sendai, Nordjapan gelehrt und geforscht und sich mit ostasiatischer Philosophie, insbesondere dem Zen-Buddhismus beschäftigt.

NNA/end/ung

Bericht-Nr.: 060912-02DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Erfolg mit Huebliwasser und anthroposophischem Leitbild

Stiftung Rüttihubelbad beging 20jähriges Bestehen – Bedeutender Kultur- und Wirtschaftsfaktor im Schweizer Emmental zieht Gäste von überall an

Walkringen (NNA). Eine der vielseitigsten Einrichtungen auf anthroposophischer Grundlage, die Stiftung Rüttihubelbad in Walkringen bei Bern, feierte Ende August ihr 20jähriges Bestehen. Das reichhaltige und originelle Festprogramm zog zahlreich Menschen aus der ganzen Schweiz an. Was mit einem Verein zur Gründung eines anthroposophischen Altenheims in Bern begann, kann sich heute nicht nur als überregional bedeutsames Kulturzentrum in der Schweiz sehen lassen, sondern auch als eindrucksvoller Wirtschaftsfaktor. Die soziale und für die Region wirtschaftlich relevante Organisation wurde auch durch die Berner Regierungsrätin Barbara Egger gewürdigt. Die Regierungsrätin betonte als Sozialdemokratin wünsche sie sich noch viel mehr Institutionen für die Schweiz, wie es das Rüttihubelbad sei. Die Stiftung Rüttihubelbad und die Rüttihubelbad AG erwirtschaften heute konsolidiert einen Umsatz von rund 18 Millionen Schweizer Franken. Die Stiftung ist selbsttragend. Etwa 160 Vollzeitarbeitsplätze sind so entstanden. Jakob Reubi und Christian Römelin schildern Geschichte und Gegenwart des traditionsreichen Platzes im Emmental.

Wir schreiben das Jahr 2006. Es war vor 250 Jahren, als Peter Schüpbach das erste Bauernhaus auf dem Rüttihubel im schönen Emmental erbaute. Keine 30 Jahre später entdeckte Apotheker Benteli dort eine eisenhaltige Heilquelle ließ sie amtlich beurkunden. Damit war der Grundstein für eine fast zweihundert Jahre andauernde Badekultur auf dem „Rüttihubel“ gelegt, für das Rüttihubelbad. Viele alte Dokumente und auch etliche Bücher belegen, wie es im damaligen Rüttihubelbad zu gegangen ist. Von Beginn an bis zum Verkauf befand sich das Gelände im Besitze der Familie Schüpbach.

Im Jahr 1986 kaufte die neu gegründete Stiftung Rüttihubelbad das Grundstück mit all seinen Gebäuden. Sie ist aus dem gemeinnützigen „Verein für ein Altersheim auf anthroposophischer Grundlage in der Region Bern“ entstanden, dessen Ziel es war, in der Region Bern eine Liegenschaft zu erwerben, um als Gegenstück zu den Rudolf Steiner Schulen für Jugendliche ein Heim mit ganzheitlicher Betreuung und Pflege für alte Menschen aufzubauen.

Im ursprünglichen Konzept der Stiftung war neben dem Betrieb des Altersheimes auch die alte Badekultur verankert, verbunden mit neuzeitlichen, komplementären Therapieangeboten sollte diese wieder aufleben. Dieser Teil des Konzepts konnte aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden, trotzdem spielt das „Hübeliwasser“ auch heute noch eine wesentliche Rolle. Als qualitativ hochstehendes Tafelwasser sprudelt es immer noch aus einer eigenen Quelle und wird auf dem Rüttihubel gern getrunken.

Rüttihubelbad gründete zusätzlich ein Behindertenheim mit geschützten Werkstätten und ließ auch das ursprüngliche Restaurant wieder aufleben. Heute stehen kulturelle Aktivitäten und Kursangebote nicht nur den Bewohnern zur Verfügung, sondern auch der Öffentlichkeit. Das ehemalige Kurhaus „Sans-souci“ wandelte sich zum Seminar- und Kurshotel. Eine nach biologisch-dynamischen Grundsätzen geführte Gärtnerei ergänzt die Institution.

Anthroposophisches Leitbild

Das Leitbild und die Unternehmensgrundsätze basieren auf dem von Rudolf Steiner begründeten anthroposophischen Gedankengut. Auch der Bauimpuls hat dort seinen Ursprung. Die Gebäude, mit Ausnahme des Restaurants, zeigen sich in anthroposophischer Bauweise mit den typischen Merkmalen. Harmonische Grundgestaltung, möglichst natürliche, biologische Materialien, Liebe zum handwerklichen Detail, betonte Farbgebung finden sich hier.

Das Alterswohn- und Pflegeheim, als ursprünglicher Impuls, konnte bereits 1991 fertiggestellt werden. Allerdings haben sich die Bedürfnisse seitdem stark gewandelt. Das Altersheim ist immer mehr zu einem Pflegeheim geworden. Geblieben ist aber die Philosophie, dass jeder Bewohner bis zu seinem Tod in seinem Zimmer bleiben kann, das er beim Eintritt bezogen hat. Die Wahl des Arztes ist für jeden Bewohner frei. Die Altersheimbewohner können die Veranstaltungen im Rüttihubelbad und auch die angebotenen Kurse kostenlos besuchen, was eine willkommene Bereicherung des Heimalltages darstellt.

Eine weiteres Angebot in Rüttihubelbad ist die sozialtherapeutische Gemeinschaft. Sie betreut sowohl intern wohnende, als auch externe Erwachsene mit einer geistigen oder psychischen Behinderung und bietet ihnen geschützte Arbeitsplätze. Je nach Fähigkeiten werden sie in den verschiedenen Werkstätten beschäftigt und gefördert oder arbeiten in einem anderen Werk des Rüttihubelbades mit. Einen ganz wichtigen Stellenwert nimmt dabei die biologisch-dynamische Gärtnerei ein. Die mit dem biodynamischen Label Demeter zertifizierten Produkte werden in den Küchen des Restaurants und des Altersheimes verwendet.

Das Rüttihubelbad als Kultur- und Bildungßentrum

Das Bildungßentrum von Rüttihubelbad bietet jedes Jahr rund 85 Kurse an, welche vorwiegend an Wochenenden und in den Schulferien stattfinden. Nebst anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Themen beinhaltet das Programm auch Kurse zu den Bereichen Lebensgestaltung, spirituelle Entwicklung, komplementäre Medizin, Heilpraxis, Kunst- und Kulturgeschichte. Besonders beliebt ist das Sommerferienprogramm mit den Schwerpunktthemen Handwerk, Malen, Gesang, Fastenwandern und Meditation.

Rüttihubelbad verfügt über einen Konzertsaal, dessen Veranstaltungskalender jedes Jahr umfangreicher wird. Auch das Schweizer Fernsehen hat den Rüttihubel-Saal entdeckt: Produktionen der Emmentaler Liebhaberbühne und des Duo Fischbach wurden vom Rüttihubel aus in die gute Stube der Fernsehkonsumenten gesendet. Bei Liebhabern der klassischen Musik hat sich die „Rüttihubeliade“ einen festen Platz als „das spezielle Musikfest“ erobert. Jeweils zwischen Weihnachten und Neujahr treffen sich hochkarätige Künstlerinnen und Künstler im Rüttihubelbad zu diesem einzigartigen Musikfestival. In der Kunstgalerie stellen alljährlich sieben bis acht Künstlerinnen oder Künstler ihre Werke aus.

Vom geplanten Hallenbad zum Sensorium

Zum Jahresbeginn 2004 eröffnete das Sensorium seinen Betrieb für die Sinne. Gestaltet nach den Ideen von Hugo Kükelhaus bietet es mehr als Unterhaltung für Gross und Klein. Der Rohbau des ehemaligen Hallenbades wurde mit einem minimalen Aufwand als Ausstellungsraum ausgebaut. Rund 40 Erlebnisstationen laden zum Bestaunen, Begreifen, Betasten und Bespielen ein. Seit der Eröffnung haben mehr als 110.000 Besucherinnen und Besucher das Sensorium im Rüttihubelbad erlebt. Es sind vor allem Schulklassen aller Altersstufen, Firmen, Vereine und Familien aus der ganzen Schweiz, die ihre Sinne als „Tore zur Welt und zum Leben“ neu entdecken möchten.

Im Bauernhaus, das nach alten Plänen wieder aufgebaut wurde, werden die Gäste in einem biologischen, Knospe-zertifizierten Restaurant bewirtet. Fleisch-, Fischgerichte und vegetarische Küche kann man auf der großen Sonnenterasse genießen und dabei seinen Blick über das hügelige Emmental, einem traumhaften Panorama schweifen lassen, wo es nur so wuselt von Elementarwesen.

Im Laufe der Jahre hat sich das Rüttihubelbad einen guten Namen als Seminar- und Kurshotel geschaffen. Mit seinen 34 Zimmern und 9 modern eingerichteten Tagungsräumen ist das Hotel groß genug, auch größere Firmenseminare aufzunehmen und doch noch klein genug, die Teilnehmer nicht in der Anonymität eines Grossbetriebes untergehen zu lassen.

Eine Erfolgsgeschichte In den verschiedenen Betrieben des Rüttihubelbades arbeiten heute etwa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was rund 160 Vollstellen entspricht. Grossen Wert wird auf Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden gelegt. Nebst verschiedenen Praktikaplätzen und berufsbegleitenden Ausbildungen bietet das Rüttihubelbad 14 Lehrstellen in den verschiedensten Berufsrichtungen an. Rund 20 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen spezielle Aufgaben vor allem in den Sozialbereichen und im Sensorium.

Gemäß dem neuesten Bericht über das Angebotskonzept öffentlicher Verkehr im Raume Worb sind in Walkringen zwischen 1991 und 2001 rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, das entspricht einer Zunahme von 50 Prozent. Die meisten dieser Arbeitsplätze entstanden im Rüttihubelbad. Diesem Umstand und der Eröffnung des Sensoriums ist es auch zu einem guten Teil zu verdanken, dass die Postbuslinie Worb-Walkringen die am besten frequentierte Linie im Raume Worb geworden ist.

Es ist nicht nur die idyllische Lage im schönen Emmental sondern gerade die Vielseitigkeit und Qualität dieser Institution, die die Menschen immer wieder kommen lässt. So standen die Feierlichkeiten zum 20jährigen Jubiliäum unter dem Motto : „250 Jahre Tradition, 20 Jahre Stiftung Rüttihubelbad – eine Erfolgsgeschichte“.

NNA/end/ung

Christian Römelin ist Leiter der Medienstelle Anthroposophie Schweiz (MAS), Jakob Reubi Geschäftsführer der Rüttihubelbad AG.

Link: www.ruettihubelbad.ch

Bericht-Nr.: 060912-04DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

Sekem-Produkte jetzt in Europa erhältlich

KAIRO (NNA). Die beliebten Kräutertees der Sekem-Farm, die die Verbraucher von Besuchen in Ägypten kennen, werden jetzt auch in Europa angeboten. Die SEKEM Vertriebs GmbH, Tochterfirma von SEKEM/Ägypten, begann Ende Juni mit dem Verkauf über eine Website im Internet. Außerdem werden nach Angaben der Sekem-Pressestelle die Kunden über einen Kreis freier Vertriebspartner gezielt auf die Bio-Produkte aufmerksam gemacht und über ihre Herkunft und sozialgerechte Herstellung informiert.

„Durch unser Vertriebssystem bieten wir vielen Menschen die Möglichkeit, sich ganz konkret für die Sekem-Initiative einzusetzen, ihre Entwicklungßiele in Ägypten bekannt zu machen und gleichzeitig mit Spaß tolle Produkte zu verkaufen“, erklärt Rasmus Bjerregaard, Geschäftsführer der jungen Berliner Firma. Das Konzept stellt eine Innovation im Bio-Markt dar und wird auch im europäischen Ausland angeboten. Neben den bekannten Kräutertees sind auch aromatische Kaffeesorten und Gerstenkaffe, Datteln, Sesamriegel und Reis sowie Kräuter und Gewürze für die kreative Bio-Küche im Programm. Eine Sortimentserweiterung ist geplant.

Link: www.sekemshop.com

END/nna/ung

Bericht-Nr.: 060912/03DE Datum: 12. September 2006

© 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/

 

 


Nachrichtenarchiv

Neueste Berichte