. . . Nachrichten für eine andere Welt
|
Suche Nachrichtenarchiv |
NNA ist eine internationale Nachrichtenagentur, die Nachrichten und Ereignisse verbreitet und kommentiert aus einer Perspektive des Geistes und die sich um ein spirituelles Verständnis bemüht, das mit der Entwicklung neuer Paradigmen auf allen Lebensgebieten verbunden ist – sei es im Aktuellen, in Politik und Gesellschaft, in der Zivilgesellschaft, in Ökologie, Erziehung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Kunst und Wissenschaft. |
Neue Demeter-Geschäftsführerin kommt aus MinisteriumSTREICHSMÜHLE (NNA). Ute Rönnebeck hat Sigmund Walbaum jetzt als Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise in Nordrhein-Westfalen abgelöst. Ute Rönnebeck ist Diplom-Agrarwissenschaftlerin. Seit Juli 2003 war sie Referentin für Ökologischen Landbau im Ministerium für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. „Da ich die Umsetzung der Saatgut-Verordnung bundesweit koordiniert habe, werde ich natürlich die Saatgutfrage unter bio-dynamischen Gesichtspunkten weiterentwickeln,“ benennt die Geschäftsführerin einen ihrer neuen Arbeitsschwerpunkte. Außerdem geht es ihr darum, die Wahrnehmung der Betriebe untereinander mehr zu fördern. Sie hat außerdem vielfältige Erfahrungen in Agrarentwicklung und –beratung gesammelt, unter anderem im Amt für Regionalentwicklung in Limburg und als Agrarreferentin der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen. Rönnebecks Vorgänger Sigmund Walbaum hatte fast neun Jahre lang die 120 Demeter-Betriebe in Nordrhein-Westfalen betreut. Er arbeitet nun weiter an bio-dynamischen Themen in Luxemburg und wurde vom Vorstand mit den besten Wünschen für seine Zukunft und einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit verabschiedet. NNA/end/ung Hinweis: Ein Foto von Ute Rönnebeck kann bei der Demeter–Pressestelle angefordert werden unter der Emailadresse: streichsmuehle@aol.com Bericht-Nr.: 061006-07DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ „Licht und Klang gestalten die Welt“Neues Erlebnißentrum der Weleda Naturals GmbH erstmals zugänglich Von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz SCHWÄBISCH GMÜND (NNA). Erstmalig konnten die Besucher bei den diesjährigen „Weleda Tagen“ auch das neue Gebäude der Weleda Naturals GmbH kennenlernen, das zusammen mit einem „Erlebnißentrum“ unmittelbar am Heilpflanzengarten im Norden von Schwäbisch Gmünd errichtet worden ist. Die Weleda Naturals GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Weleda AG, sie wird die Weleda europaweit mit Tinkturen und Ölaußügen beliefern. 90 Tonnen Tinkturen und 100 Tonnen Ölaußüge werden zukünftig in Schwäbisch Gmünd jährlich produziert mit rund 50 Mitarbeitern, die bei der GmbH beschäftigt sind. Zehn Millionen Euro wurden in das neue Projekt investiert, die Mittel stammen aus dem Weleda Fonds II der GLS Gemeinschaftsbank. Schon jetzt zieht der Heilpflanzengarten jedes Jahr Zehntausende von Besuchern an. Er ist Europas größter biologisch-dynamischer Garten mit über 250 unterschiedlichen Pflanzen auf 20 Hektar Land. Mit dem neuen Gebäude hat er eine weitere Attraktion. Es fällt auf durch seine Dynamik und den nach außen lehnenden Wänden, das Dach wirkt schwebend, die Außenanlagen sind im Bewegungsfluss, der den Austausch zwischen Heilpflanzengarten, Erlebnißentrum und Pflanzenverarbeitung nachempfindet. Im Erlebnißentrum am Heilpflanzengarten, das für die Besucher während der „Weleda Tage“ schon zugänglich war, befindet sich eine großzügige Verkaufsfläche mit Weleda-Körperpflegeprodukten, ein Seminar- und Tagungsraum sowie eine Cafeteria am Teich, die vielen ein willkommener Stärkungsort war. Andere ließen sich in den Ruheoasen des Erlebnißentrums mit Massagen verwöhnen. Einige Hektar des Gartens, neu dazu erworben, sind derzeit mit einer Rapsart bepflanzt. Sie dient als Vorbereitung für die Kultivierung der Heilpflanzen – so erklärten die Weleda-Mitarbeiter den Besuchern. Dann wandelten die Gäste entdeckend durch das Areal von Feldern, Beeten und Gewächshäusern. Geht man durch den Garten, erlebt man Ungewöhnliches, zum Beispiel dem Schaubienenstand. Da fliegen die Bienen ganz aggressionslos, ihnen wird nämlich kein Honig weggenommen. Wenig später steht man vor dem `Insektenhotel´, einem Gestell, an dem unterschiedliche Unterschlupfmöglichkeiten geboten werden. Das sind mit Löchern versehene Baumastabschnitte, Schilfrohrabschnittbündel, umgekehrt hängende Blumentöpfe mit Stroh gefüllt. Die Insekten finden das Passende, sie sind da als Nützlinge untergebracht. Das Regenwasser im Pflanzengarten wird zu 50 Prozent in Zisternen aufgefangen. Besonders ist auch die biologische Kläranlage mit Schilf, wobei nach der dritten Kammer Wasser in Trinkwasserqualität entsteht, das dann als Pflanzgießwasser genutzt wird. An den Beeten entdeckt man Schilder wie „Klee“ und „Aurum“ mit Datum. Erst nach einer Erklärung wird verständlich: Hier ist mit Aurum angereicherte Gründüngung gepflanzt, die nach dem Mähen kompostiert wird. Der Kompost wird im nächsten Jahr dann wieder aufs Beet verteilt. Dieser Vorgang wird drei Jahre lang wiederholt, um den Boden so vorzubereiten, dass er geeignet ist für eine Heilpflanze, die dann mit Aurum angereichert ist. Dass die Beete manuell bearbeitet werden, ganz ohne Einsatz von Maschinen oder chemischen Hilfsmitteln, geht einher mit dem biodynamischen Wissen. Ein transparenter Schaukasten zeigt die Wurzelbildung der Luzerne, wie tief sie in den Boden eindringt und damit vermehrt Stickstoff aus dem Boden holen kann, auch die Malve wird deshalb als Gründüngung angebaut. So kommt es zu einer natürlichen Versorgung ohne Zusatz von außen. Alle Felder sind absichtlich mit Sträuchern und Hecken umpflanzt, um Lebensraum für Vögel, Insekten und anderen „Nützlingen“ zu bieten, um im Einklang in der Natur zu sein. Im Gartenareal steht am Seerosenteich auch der Klangpavillon. Töne können Wasser in Schwingungen versetzen und Wellenbilder erzeugen. Diese Klangbilder des Künstlers und Forschers Alexander Lauterwasser zeigen die „Urbilder“ aller sichtbaren Formen, die auch mit Blütenformen eine verblüffende Ähnlichkeit haben, in einem Video, so wie es auf der Buga2006 in München zu sehen war. Während der Weleda Tage hielt Lauterwasser einen Vortrag mit Bildern. Gezeigt wurden in Schwingung versetzte Wassertropfen, deren Lichtreflexe geometrische Strukturen sichtbar werden ließen und die Zuschauer auf wunderbare Weise erfreuten. Die Gestaltungsprozesse Lauterwassers von Schwingungen und Musik sind das Ergebnis jahrelanger Beschäftigung und legen Zeugnis ab darüber, dass „im Beginn Klang als zentrale Kraft“ steht. „Licht und Klang gestalten die ganze Welt“, betont Lauterwasser. Alles sei durchsetzt von Rhythmus und Schwingungsprozessen. „Die Spirale sei die Urchiffre der Welt“, um das Getrennte zu integrieren.„Da wo es sich von außen nach innen und von innen nach außen durchdringt, das ist der Punkt, an dem etwas Neues beginnen kann“, so das Ergebnis seiner Beobachtung. „Erlebnißentrum“ ist eine passende Formulierung für das neue Gebäude wie es die Weleda Naturals GmbH präsentiert. Jährlich wird es Zehntausenden von Besuchern auch nach den „Weleda Tagen“ anschaulich machen, welche Kräfte in der Natur wirken und wie sie das eigene Leben bereichern können. Bereits für das laufende Jahr wurde zu Seminaren und Workshops im neuen Zentrum eingeladen. END/nna/wil/ung Links: www.weleda-naturals.de, eMail: fuehrungen@weleda-naturals.de, www.wasserklangbilder.de Bericht-Nr.: 061006-06DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ „Weleda Tage“ auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet.Rund 20.000 Menschen waren Ende September zu Gast beim Arzneimittel- und Naturkosmetikhersteller in Schwäbisch-Gmünd - „Erfahren und erleben“ als Motto SCHWÄBISCH GMÜND (NNA). Auf großes Interesse der Öffentlichkeit stießen die „Weleda Tage“ Ende September in Schwäbisch Gmünd – über 20.000 Besucher nutzten das Angebot des großen schwäbischen Heilmittel- und Kosmetikherstellers. NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz hat sich auf dem Gelände in Schwäbisch Gmünd umgesehen. „Erfahren und erleben“, lautete das Motto der Veranstaltung. Schon zum vierten Mal konnten die Menschen in und um Schwäbisch-Gmünd und die von weiter Angereisten spannende Einblicke in die „Weleda-Welt“ erhalten. Und weil es so viele waren, herrschte Festesstimmung. Mit so vielen gleichzeitig so vieles zu erleben - das ist wie feiern. Im großen Festzelt war für Bioverpflegung gesorgt und am Samstagabend wurde die Stimmung zusätzlich noch durch Live Musik mit Oldies beschwingt. Auf dem großem Firmengelände, in der betrieblichen Kindertagesstätte, im Heilpflanzengarten und im Erlebnißentrum präsentierte sich die Weleda rundum im Einklang mit Mensch und Natur und sorgte für viele Erfahrungs- und Erlebnismöglichkeiten für groß und klein. Rund 500 Mitarbeiter waren im Einsatz, um den Service für die Besucher so gut wie möglich zu gestalten. Voller Vergnügen konnte man zum Beispiel den Kindern zuschauen, wie sie freudig in einem fast ganz geschlossenen, organisch geformten Korb mittig aufgehängt zwei Meter über den Boden schaukeln - in der „Weltenschaukel“. Manch einer schleckte beim Zuschauen am Eis und merkte, dass das Bioeis tatsächlich intensiver fruchtig schmeckt. Auf dem Programm standen: Creme Workshops, Mitmachaktionen, wie Handmassagen und Fußmassagen oder auch Vorträge wie „Die Bedeutung der Körperpflege in den verschiedenen Lebensabschnitten von Helge Heller-Waltjen, der Chefkosmetikerin von Weleda. Zur besseren Aufklärung konnte man sich informieren bei Präsentation und Produktberatung von Weleda Arzneimitteln. Im großen Zelt an einzelnen Inseln ließen sich die bekannten Weleda-Körperpflegemittel kennenlernen und man konnte Neues entdecken wie den Eukalyptus-Spray, der bei Erkältung zum Einsatz kommt. Spezielleres zum Thema Haut erfuhren Interessierte im Vortrag von Dr. med Lüder Jachens (Stiefenhofen/Allgäu) über Neurodermitis. Jachens nannte drei Menschentypen, die diese Hautreaktionen entwickeln können und die man an bestimmten Merkmalen erkennen kann: an der trockenen, stumpfen, rauhen Haut, die auf verminderte Aufbaukräfte hinweist, an der doppelten Lidfalte im Säuglingsalter und an stark linierten Hand Innenflächen und Fußsohlen, die auf vermehrt angreifende Formkräfte hindeuten. Anfällig sind außerdem Menschen mit einer Überbetonung der Nervensinnesorganisation, die zu juckenden Hauterscheinungen neigen. Jachens war es dabei wichtig, hindurchzuschauen auf das Wesen des Phänomens und ein Verständnis dafür zu gewinnen, warum die Zahl der an Neurodermitis erkrankenden Menschen immer weiter ansteigt. Zeitursachen sah Jachens in den Folgen unseres Wirtschaftssystems und dem dahinterliegenden materialistischen Denken. Dies führe zu einer Überlastung des Einzelnen. Unsichtbare Verletzungen und damit einhergehende Verdauungsschwächen fördern die Krankheit, so Jachens. Rhythmen in der Lebensführung können ein Stück weiterhelfen, individuelle medizinische Hilfen ebenso. Auch philosophische Gedanken können nützlich sein für die Lebensführung. Dies zeigte ein Vortrag von Wolfgang Held, Astronomieexperte der Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach. Er forderte die Weleda-Gäste dazu auf, „Den Reichtum der Gegenwart neu entdecken“ und verhalf seinen Zuhörern zur genauen Betrachtung eines Augenblicks. Nach 2,9 Sekunden wolle der heutige Mensch die Welt mit anderen Augen sehen, die Filmproduktion halte sich daran, erzählte er als ein Beispiel. Diese Zeitspanne gleiche dem eines Atemzuges. Als nächstes nannte Held einen erweiterten Rhythmus von drei bis fünf Minuten, der mit Herz und Gefühl zusammenhängen und astronomisch mit dem Sonnenrhythmus gleich zusetzen sind, da die Sonne sich in diesem Zeitraum um ihren eigenen Durchmesser weiterbewegt. Ein dritter Rhythmus dauert nach Helds Ausführungen 45 Minuten, dies sei eine Zeitspanne für ein eingehendes Gespräch. Beuys wurde zitiert mit der Äußerung, bei Auseinandersetzung mit Kunstwerken komme es nach einer Stunde zu einer Verwandlung. Fast in allen Kulturen, so Held, finde man 60 Minuten als Verwandlungsrhythmus, Auch nach Rudolf Steiner verwandle sich der Charakter nach einer Stunde. „Wem die Stunde schlägt“ ein Bild der Vergangenheit ist die Zeit, die der Mond um seinen Durchmesser weiterwandelt. „Wir müssen heute geistesgegenwärtig sein, biographisch gesehen werden wir an die verschiedenen sich verdichtenden und gedehnten Gegenwarten geführt,“ meinte Held zum Schluss. So werde das Leben selbst zur Schulung. Plato habe dazu formuliert: „Die Innenseite des Augenblickes ist die Ewigkeit“. Zwei „Weleda Tage“ sind demgegenüber begrenzt. Zwischen Vorträgen und anderen Erlebnissen konnte der Besucher Wasser von der St. Leonhards Quelle verkosten: seit 2002 sind es vier Quellen mit verschiedenen Frequenzspektren. Alle drängen aus unterschiedlichen Tiefen als Arteserquellen aus eigener Kraft an die Oberfläche. Am Quellwasser konnte so ein Erlebnis des Schmeckens verschiedener Wasserqualitäten vermittelt werden, die auch bei weiterer Aufklärung ein Qualitäts-Bewußtsein bilden können. Erfrischt belebt konnte man sich dann zum Beispiel einer Darstellung der vier Temperamenten zuwenden, die von Gabriele Reinwald und Herbert Wolpert geboten wurde, andere wie der Autor Mario Betti griffen Themen auf wie „Metamorphosen der Liebe im Lebenslauf“, „Mütterlichkeit und Väterlichkeit in der Erziehung - Was brauchen die Kinder heute“ von Dr. med. Michæla Glöckler, Leiterin der medizinischen Sektion am Goetheanum. Wer vom Zuhören genug hatte, konnte immer viel Praktisches tun beim Brotbacken, Kinderbasteln, Töpfern oder Kürbisaushöhlen. Sinnenwelten taten sich dem Besucher auf zum Beispiel bei einem Erlebnisfeld nach Kükelhaus oder wenn es auf dem Rundgang vorbeiging an Teichen mit biologisch klarem Wasser und schlammigen Grund für die Wasserpflanzen - Wasser, das als lebendiges, lebensnotwendiges Element über aufgefächerten Wirbelschalen in den Teich floss. Waren die Beine schließlich müde beim vielen Erfahren und Erleben, konnte man auf Einreibungen mit bewährten Weleda-Arzneimitteln zurückgreifen. Eine „Essenz“ der Weleda Tage mit ihrer Themenvielfalt konnte für den Besucher in der „liebevollen Zuwendung zu sich selbst“ liegen, wie es ein Referent formulierte. So erweise man dem körperlichen Organismus Dank für „das ständige Zur-Verfügung-Stehen.“ Dankesstimmung war auch unter den Gästen zu spüren, die das Informations- und Erlebnisangebot der Weleda AG jedes Jahr aufs Neue zu schätzen wissen. NNA/end/ung/wil Links: www.weleda.de, www.st-leonhards-quelle.de Bericht-Nr.: 061006-05DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ Demeter International verzeichnet steigendes Interesse
STREICHSMÜHLE (NNA). Getreide, Tee und Datteln sind Produkte, die durch die Anerkennung von drei neuen Demeter-Betrieben jetzt zum weltweiten biologisch-dynamisch produzierten Sortiment hinzugekommen sind. Außerdem wurden zwei weitere Betriebe von Demeter International in Umstellung auf Demeter zertifiziert und zwei neue Handelsverträge abgeschlossen, teilte die Demeter-Pressestelle mit. Demeter International betreut biologisch-dynamische Betriebe in Ländern, in denen es noch keine eigene Demeter-Zertifizierungsorganisation gibt. Ein neuer Vertragspartner von Demeter International mit Datteln in Tunesien ist zum Beispiel „Nour Oasis“. Die Bauern sind zum Teil schon seit vielen Jahren im Demeter-Kontrollverfahren. Neben den Teegärten “Ambootia” und „Mullootar“ in Indien erhielt jetzt ein dritter Teegarten der Tea Group Export die Demeter-Anerkennung. Der Teegarten “Monteviot” ist bereits seit 1987 biologisch zertifiziert und befindet sich in Darjeeling im Nordosten Indiens. Hier wurden insgesamt 60 Hektar zertifiziert. In Osteuropa nimmt das Interesse an einer Umstellung des Betriebes auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise nach Angaben der Demeter-Pressestelle stark zu. So erhielt der ungarische Ackerbaubetrieb von Betriebsleiter Pongracz die Demeter-Anerkennung, der auf 793 Hektar Getreide und Saaten anbaut sowie Futterbau für Schafe und andere Tiere betreibt. Das Unternehmen „Bestagro“ erhielt einen Vertrag als neuer Händler/Exporteur für Getreide und Saaten aus Ungarn. In Polen konnte der Obstbaubetrieb von Familie Wisniewski die Anerkennung "in Umstellung auf Demeter“ erhalten. Es werden Himbeeren angebaut, die direkt im Betrieb tiefgefroren werden. Weitere Flächen mit Sanddorn, Schlehen und Wilden Rosen (Rosa rugosa) sind in der Umstellung. Auch das Unternehmen „AGRO-CRC“ in Tunesien bekam die Umstellungs-Anerkennung. Auf 287 Hektar werden Jojoba-Büsche kultiviert. Weitere Flächen mit Obstbäumen und jährlich wechselnden Kulturen gehören zum Betrieb und sind ebenfalls in der Umstellung. Ein Großhandelsvertrag wurde mit dem Händler „Blue Oasis“ in Malaysia abgeschlossen. Er importiert Demeter-Säfte der deutschen Firma Voelkel. In 20 Ländern, vorrangig in Osteuropa, Süd- sowie Mittelamerika, Nordafrika und Indien, sind momentan etwa 14.000 Hektar Demeter zertifiziert. Die Palette der Projekte reicht von Bananenanbau in der Dominikanischen Republik über Getreide aus Ungarn oder Reis in Indien bis zu Trockenfrüchten und Nüssen aus der Türkei. Weltweit gibt es über 105.000 Hektar und ca. 3500 Betriebe, die nach den weltweit einheitlichen Demeter-Richtlinien bewirtschaftet werden. Weitere Umstellungsbetriebe mit Interesse an der Zertifizierung gibt es in Ecuador (Bananen), Paraguay (Rohrohrzucker), Indien (Früchte, Vanilleanbau), Sri Lanka (tropische Früchte), Uganda (tropische Früchte und Gewürze), Griechenland (Olivenöl), Tschechien (Getreide), Ungarn (Ackerbau), Polen (weitere Obst- und Ackerbaubetriebe) sowie Uruguay (Zitrusfrüchte). End/nna/ung Bericht-Nr.: 061006-04DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ Bilderwettbewerb zu Steiners „Philosophie der Freiheit“
BORCHEN (NNA). Originelle Bilder, Fotos oder Zeichnungen, die sich mit Rudolf Steiners Buch „Die Philosophie der Freiheit“ befassen, sind Gegenstand eines Wettbewerb, zu dem verschiedene anthroposophische Internetmedien jetzt aufgerufen haben. „Bevor Ihre Philosophie der Freiheit auf dem Dachboden zur ewigen Ruhe gebettet wird, können Sie jetzt noch einmal aktiv werden“ – heißt es in einer Veröffentlichung von Steiner-hören.de, Radio Anthroposphie und Themen-der-Zeit.de Bedingung ist, dass die „Philosophie der Freiheit“ als Buch oder Bucheinband Bestandteil des Werkes ist. Eine aus „bekannten Persönlichkeiten der anthroposophischen Szene“ zusammengesetzte Jury habe sich bereit erklärt, die eingesandten Werke zu begutachten und die Gewinner zu ermitteln, die mit einem Preis bedacht werden sollen. Mitglieder der Jury sind Ursa Krattiger (frühere Leiterin der Medienstelle Anthroposophie Schweiz), Nana Goebel (Freunde der Erziehungskunst), Jens Heisterkamp (Chefredakteur Info3), Jonathan Stauffer (Rudolf Steiner Verlag) und Johannes Denger (Referent für Zeitfragen beim Verband für Heilpädagogik und Sozialtherapie). Links: www.steiner-hoeren.de, www.themen-der-Zeit.de, www.radioanthroposophie.de END/nna/ung Bericht-Nr.: 061006-03DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ „Morgen sein, was man heute wird“
Jahrestagung der anthroposophischen Gesellschaft NRW befasste sich mit Karmafragen und Strömungen – Bochum als neuer „Kultort“? Von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz BOCHUM (NNA). Die Selbsterkenntnis der eigenen karmischen Vergangenheit und das geistig-soziale Zusammenwirken verschiedener Strömungen in der Anthroposophischen Gesellschaft waren das Thema der Jahrestagung der Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen, die in diesem Jahr erstmalig in Bochum stattfand. Mit dem Titel „So verschieden können Menschen sein…“ war das Treffen überschrieben Die Jahrestagung fand im ehemaligen Gebäude der GLS Gemeinschaftsbank statt, was nicht zufällig war. Nach langen Verhandlungen haben sich verschiedene Nutzer für das alte GLS-Gebäude gefunden - unter anderem der Zweig und das Arbeitßentrum, das zuvor in Wuppertal untergebracht war sowie das Bildungswerk Fakt 21. Noch ist nicht alles unter Dach und Fach, aber trotzdem wurde die Hoffnung auf einen neuen Kultort in Bochum laut. Michæl Schmock vom Arbeitßentrum verband dies mit der Frage: Welche neue Aufgaben kommen auf die Anthroposophie zu und wie ist das Verhältnis zu dem, was in den Praxisfeldern lebt und gelebt werden will? Im Mittelpunkt der Tagung standen zunächst erarbeitete und lebendig vorgetragenen Schilderungen aus dem Arbeitßentrum. Dazu wurden im vergangenen Jahr etwa 20 Menschen aus den Zweigen auf Schicksalsfragen angesprochen. Zudem wurden konkrete Situationen betrachtet, die einzelne in diesem Zusammenhang erlebt haben. Musik, Eurythmie und Begegnung ergänzten das Thema. In dem Vortrag von Alexander Schaumann „Selbsterkenntnis im Blick auf karmische Strömungen“ verfolgten die rund 50 Anwesenden die Beschreibungen der Aristoteliker und Platoniker mit den schon am Portrait ablesbaren Qualitäten. So konnte in der Eigenbeobachtung bemerkt werden: bin ich mehr der Mensch, der mit Ideen und Idealen lebt, die zu etwas Zentralem geworden sind. Da wird die Seele zum allerheiligster Raum, der die Ideale hütet und in den man sich zurückziehen kann. Ein so geprägter Mensch lässt sich zum Beispiel nicht so leicht mitreißen von Vorrüberziehenden. Oder bin ich mehr verwandt mit denjenigen Menschen, die weniger auf Ideale sehen, bei denen die Inhalte der Seele mehr nach Verwirklichung drängen und hinein ins Dasein wollen? Es gebe auch Menschen, die stärkere Beziehungen zum Vorgeburtlichen haben und bei denen noch weitere „Geburten“ folgen wollen. Hilfreich sei es, unterscheiden zu lernen und die jeweilige Aufgabe zu erkennen. Zum Beispiel habe derjenige, der zu sehr Missionarisches betreibe, die Aufgabe, alles, was mitgebracht wurde zu vergessen. So vorgebildet versteht man aus der Erfahrung heraus neu zu greifen, was da jeweils angemessen ist. Dabei setze Freiheit Liebe voraus und Liebe setzte Freiheit voraus, so Schaumann. Weiter müsse es Menschen geben, die voraus denken können und die Fähigkeit haben, sich auf eine Situation einlassen zu können. Da komme es immer wieder zu neuen Planungen. Die Frage nach der Geistesgewissheit, nach den Idealen und den Handlungsfähigkeiten waren das Hauptanliegen der Arbeitsgruppe. Die angebotenen Übgruppen brachten alle Anwesenden ins Gespräch und zum Erleben sowie zum praktischen Umgang mit Karmafragen. In der Gruppe mit Alexander Schaumann waren es die Schlüsselfragen der Selbsterkenntnis, bei Andrea Heidekorn das Apollinische und Dionysische mit eurythmischen Ausdruck. Hier beschäftigte die Mitglieder die Frage: wie beziehe ich mich auf die Welt, distanziert betrachtend, sozusagen mit dem Ich als Leinwand oder sich tätig einbringend. In den Übgruppen von Sebastian Gronbach und Michæl Schmock befassten sich die Teilnehmer mit Karma im Alltag: „Morgen sein, was man heute wird“ Als Beispiel: Was hat Karma mit der Berufausbildung zu tun? Was hat der Einzelne quantitativ am meisten getan? Im Gespräch zogen verschiedene Biographien vorbei, mal waren es mehr Eindrücke, mal mehr Tätigkeiten, von denen berichtet wurde. Da gilt es, Motive zu erkennen, Symbole zu finden für Tätigkeiten und in ersten Anfängen bildhaft zu denken. Gronbach war es wichtig, das mit einer spielerischen Leichtigkeit und mit der Geste des Verzeihenkönnens zu betrachten, er nannte es „Menschenkornmeditation“. So wie im Gespräch auch noch Phantasien auftauchten, so meldeten sich auch Skeptiker, aber damit war man wieder beim Anfang, einige Menschen mehr ernst, andere begeisterungsfähig. Selbsterkenntnis ist gefragt. Der Blick auf die Untergründe der Menschenseele zeigt eben auch eine tiefere Dimension – die des Karma, der geistigen Signatur eines jeden Menschen, mit der er im Leben steht und die seinen Gedanken, seiner seelischen Gestimmtheit und seinen Taten eine eigene Färbung gibt. So begegnen sich verschiedene „Gestimmtheiten“ bzw. Strömungen, die sich schicksalsgemäß auswirken, beschrieb Schmock. Am Ende des Wochenendes blieben die Fragen: Wie kommt man in diesen Bereich zu konkreten Wahrnehmungen? Wie gelingt es, diese tieferen Schichten ins Bewusstsein zu heben? NNA/end/wil/ung Links: Anthroposophie.nrw@t-online.de, Email: Anthroposophie.nrw@t-online.de. Bericht-Nr.: 061006-02DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ Aus unterschiedlichen Wurzeln zur gleichen IdeeGötz Werner und Thomas Straubhaar diskutierten vor rund 2000 Zuhörern in Hamburg über das bedingungslose Grundeinkommen – Keine Traumvision Von NNA-Korrespondent Ernst-Ullrich Schultz HAMBURG (NNA). Zwei prominente Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens aus ganz verschiedenen Denkrichtungen stellten sich in Hamburg zu einem Podiumsgespräch: Prof. Dr. Straubhaar ist Direktor eines der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland, dem HWWI, und Prof. Götz Werner, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der dm-Drogeriemarkt-Kette, sowie Professor an der TU Karlsruhe. Die GLS-Bank und die Kulturinitiative ZeitZeichen hatten eingeladen und über 2000 Menschen erlebten im Congress-Centrum, warum die zwei Protagonisten mit völlig unterschiedlichem weltanschaulichen Hintergrund zu einem ähnlichen Zukunftsentwurf kommen und deswegen eine radikale Abkehr von der zur Zeit herrschenden Gesellschaftspolitik fordern. Moderiert wurde die lebendige Diskussion von Jens Bergmann vom Wirtschaftsmagazin brandeins und der Chefredakteurin des Straßenmagazins Hinz&Kunzt. In den einleitenden Worten betonte Andreas Neukirch vom Vorstand der GLS Bank, dass diese sozial und ökologisch orientierte Bank verstärkt zukunftweisende Themen aufgreifen und in die öffentliche Diskussion stellen möchte. Nach den Grußworten von Tille Barkhoff von der Kulturinitiative ZeitZeichen referierte Götz Werner, wie er zu der Idee eines revolutionären Steuersystems und des bedingungslosen Grundeinkommens gekommen ist. Die gemeinsame Beschäftigung mit Rudolf Steiners gesellschaftspolitischen Ideen in einem Arbeitskreis mit dem Steuerexperten B. Hardorp hätten zur Entwicklung des Modells einer radikalen Steuerreform hin zu einer Konsumbesteuerung und des Wegfall aller indirekten Steuern geführt. Daraus ergebe sich die Konsequenz, dass eine Art Grundfreibetrag eingebaut werden müsse, weil sonst die Steuerlast einer reinen Konsumsteuer den wirtschaftlich Schwächeren zu stark aufgebürdet würde. Diese Überlegungen seien in die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle gemündet, also in die Zielrichtung einer Abkoppelung von Arbeit und Einkommen. Angesichts des technischen und ökonomischen Fortschritts sei diese Forderung aktueller denn je. Die klassische Erwerbsarbeit sei ein Auslaufmodell, Einkommen bedeute Ermöglichung von Arbeit. Menschen wollten aus Freiheit initiativ werden und niemand brauche „mit Wurstscheiben vorneweg“ zur Arbeit gelockt zu werden, so Götz Werner. Zum Schluss seines Statements ermunterte er die Zuhörer, an die Kraft des Denkens zu glauben. Eine freiheitlichere Wirtschafts- und Sozialordnung sei möglich, betonte er und rief dazu auf, diese mitzugestalten, denn „der Souverän des Staates sind schließlich wir alle“. Pragmatisch und aus sachlicher Notwendigkeit heraus, weil der Sozialstaat zu unübersichtlich und bürokratisch geworden sei, plädierte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Straubhaar für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Insbesondere führte er die Lohnnebenkosten, die ausschließlich auf der Erwerbsarbeit liegen, als Hemmschuh für eine dynamische Wirtschaft an. Nötig sei, so Straubhaar, eine Abkoppelung des Sozialstaates von der Wirtschaft, die ständig durch staatliche Eingriffe gegängelt werde und wo unsinnige Subventionen oft kontraproduktiv wirkten. Die Finanzierung eines Grundeinkommens sieht er nicht als problematisch an, schon heute gibt Staat über 700 Milliarden Euro an Sozialkosten aus. Diese umverteilt ergäbe 7500 Euro pro Kopf und Jahr für die gesamte Bevölkerung. Eine solche bedingungslose Sicherung des Existenzminimums verschaffe dem Einzelnen mehr Handlungsfreiheit auf dem Arbeitsmarkt; dieser könne dann stärker dereguliert werden. Auch müsste sich der Staat auf dem Felde der sozialen Leistungen zurückziehen und dem Bürger eine Pauschale für die Gesundheits- und Altersvorsorge außahle, forderte Prof.Straubhaar. Die unterschiedlichen Ansätze der Referenten wurden durch die Nachfragen der Moderatoren noch einmal deutlich. Während Götz Werner von einem Menschenbild ausgeht, das den Menschen als ein sich entwickelndes Wesen sieht, welches sich in der Welt tätig verwirklichen und von sich aus initiativ werden möchte, plädierte Thomas Straubhaar dafür, das Grundeinkommen nicht zu hoch anzusetzen, um Anreize zur Arbeit nicht zu blockieren. Letztlich sei die Höhe eine Frage eines demokratischen Konsenses. Unterschiedlich waren die Positionen in der Frage der Steuern. Eine reine Verbrauchssteuer, wie es das Konzept von Götz Werner vorsieht, hielt Thomas Straubhaar für illusorisch, da es an den Landesgrenzen zu Verzerrungen kommen werde und eine internationale Harmonisierung auf lange Sicht unmöglich sei. Er forderte einen einheitlichen Steuersatz auf Einkommen direkt an der Quelle, eine sogenannte Flattax, sowie eine höhere Verbrauchsteuer. Götz Werner hielt einerseits dagegen, dass jede Steuer, die im Wirtschaftskreislauf anfalle, letztlich vom Verbraucher gezahlt werde. Andererseits zeigte er sich sicher, dass ein deutsches Grundeinkommensmodell ein „Exportschlager“ werden würde. Die Fragen nach Finanzierung, Abgrenzung und kulturellen Auswirkungen waren Schwerpunkte der Publikumsfragen, die nach der Pause gestellt wurden. Götz Werner zitierte dabei öfters den Satz: „Wenn man etwas will, findet man Lösungen, wenn man etwas nicht will, dann findet man Gründe“. Auf Forderungen nach einer grundsätzlichen Geldreform reagierten beide Referenten ablehnend. Die Initiativen um das Grundeinkommen wurden insbesondere von Hartz IV-Empfängern aus dem Publikum begrüßt. Die Idee des Grundeinkommens ist keinesfalls eine „Traumvorstellung“ – wie es in der Titelfrage zu der Veranstaltung formuliert worden war – diesen Eindruck konnte man auf dem Podium und im Publikum an diesem Abend in Hamburg gewinnen. Vielmehr handelt es sich um eine realistische Zukunftsvorstellung die in kleinen Schritten verwirklicht werden könnte. Diskussion um Grundeinkommen auch in der Schweiz Die GLS-Bank will die Reihe von Veranstaltungen mit Götz Werner in Berlin am 19. Oktober 2006 fortsetzen. In der Schweiz finden Ende September/Anfang Oktober ebenfalls große öffentliche Veranstaltungen zum Thema Grundeinkommen statt. Darauf weist die Medienstelle Anthroposophie (MAS) in Dornach hin. In Basel ist Veranstalter das „unternehmen mitte“. Geboten wird ein breit gefächertes Programm mit Podiumsdiskussion, Filmnacht, Workshops usw. Auch der Zukunftskongress zu Michæli am Goetheanum befasst sich vom 29.September bis 1.Oktober mit dem Thema Grundeinkommen. Referenten sind neben Götz Werner Christoph Koellreuter, Michæl Bockemühl und Paul Mackay. In seiner Veröffentlichung zitiert das „unternehmen mitte“ Dr. Klaus W. Wellershoff, den Chefökonomen der weltgrößten Bank, der UBS, mit dem Ausspruch: „Der Vorschlag einer Entkoppelung der Leistung des Sozialversicherungssystems von irgendeinem Leistungsanspruch, also eine voraussetzungslose Unterstützung von Menschen, das ist ein Prinzip, von dem ich denke, dass es sich auf Dauer durchsetzen wird, ja durchsetzen muss.“ Beim Grundeinkommen handele es sich um eine der „interessantesten Sozialutopien unserer Zeit“, schreibt die MAS dazu, mit der die Probleme der Arbeitslosigkeit, der Working Poor und der Erosion der Solidargemeinschaft konstruktiv gelöst werden könnten. Die soziale Frage werde von immer mehr Menschen wahrgenommen. End/NNA/eus/ung Links: www.archiv-grundeinkommen.de, www.etes.ucl.ac.be/BIEN/Index.html, www.goetheanum.org/vk.html, www.grundeinkommen.tv, www.initiativegrundeinkommen.ch, www.mitte.ch, steinerarchiv.com/index.php?70, www.unternimmdiezukunft.de Bericht-Nr.: 061006-01DE Datum: 6. Oktober 2006 © 2006 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe http://www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: http://www.nna-news.org/content/ |
|
|
|
|||||||||||||||