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TV-Köchin zu Gast auf dem Dottenfelder Hof
BAD VILBEL (NNA). Über die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise informierte sich die bekannte Fernsehköchin Sarah Wiener jetzt auf dem Dottenfelder Hof in Bad Vilbel. Dabei wirkte sie auch an der Kreuzung einer neuen Weizensorte mit. Hartmut Spieß nutzte den Besuch der Österreicherin, um eine Steinbrand-widerstandfähige Sorte von seiner Züchtung „Lux“ bestäuben zu lassen. Sorgsam übertrug Sarah Wiener die Pollen und nahm Spieß das Versprechen ab, sie regelmäßig über die Entwicklung der neuen Sorte zu berichten. Sarah Wiener betonte, dass für sie artgerechte Tierhaltung einen hohen Stellenwert hat. Deswegen besuchte sie mit Margarethe Hinterlang vom Hofteam den Kuhstall und hielt sich besonders lang bei den Hühnern auf. „Hühner und Schweine sind meine Schwäche,“ bekannte sie und befragte Landwirtschaftsschüler Walter Berger ausgiebig nach seinem Versuch, ein Zweinutzungshuhn zu züchten. Mit Ansgar Vortmann diskutierte sie deshalb über das optimale System der Hühnerhaltung, das der Geflügelexperte des traditionsreichen Hofes mit dem Hühnermobil und dem Wintergarten für seine Hennen weitgehend erfüllt sieht. Mit Gemüse-Züchter Dietrich Bauer sprach die TV-Köchin über die Vorzüge von Pastinaken und verkostete mit Käsereimeister Siegfried Bassner und Bäckerin Edda Bauer die hofeigenen Produkte. Sarah Wiener, die auch eigene Restaurants führt, setzt sich auch engagiert für Geschmacksschulungen für Kinder ein. „Bio ist nicht gleich Bio, mir geht es um High-Quality-Bio,“ betonte sie. „Der Austausch mit den Bio-Dynamikern hilft mir, all denjenigen fundiert entgegen treten zu können, die an den Vorzügen von Bio-Lebensmitteln zweifeln.“ End/nna/ung Bericht-Nr.: 070612-03DE Datum: 12. Juni 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Schweizer „anthrosana“ feierte 30jähriges Jubiläum
BASEL (NNA). Das Jubiläum seines dreißigjährigen Bestehens hat jetzt in Basel „anthrosana“, der Verein für anthroposophisch erweitertes Heilwesen in der Schweiz gefeiert. Mit rund 6000 Mitgliedern ist er die größte anthroposophisch orientierte Vereinigung in der Schweiz. Er trägt seit sieben Jahren den Namen “anthrosana” und setzt sich ein für eine bewusste Lebensführung in Gesundheit und Krankheit, für freie Therapiewahl der Ärzte, Therapeuten und Patienten sowie die Förderung und Anerkennung anthroposophischer Therapiemethoden. Außerdem engagiert er sich auf politischer Ebene für die Gleichstellung von Schul- und Komplementärmedizin sowie für einen umfassenden Schutz der Menschenwürde und das Recht auf Kindheit. Das Jubiläum wurde in Verbindung mit der ordentlichen Jahresversammlung in festlichem Rahmen im SCALA BASEL gefeiert. Nach einer musikalischen Eröffnung war von den Ursprüngen zu hören, wie der Impuls von Rudolf Steiner aus dem Jahre 1920 zuerst von Dr. Eugen Kolisko 1936 aufgegriffen wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er dann von Walther Bühler mit Hilfe weiterer Persönlichkeiten 1952 in Deutschland in die Tat umgesetzt, vor dreißig Jahren erfolgte auf seine Anregung hin die Gründung auch in der Schweiz. Inzwischen sind in zehn weiteren Ländern Europas kleinere und größere Patientenverbände mit ähnlicher Zielsetzung entstanden, die sich im Herbst 2000 zum Dachverband EFPAM zusammengeschlossen haben. Der ehemalige Direktor der Weleda AG in Arlesheim, Dieter W. Frei, der Gründungs- und heutige Ehrenpräsident, Wilhelm Meyer, sowie die Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Michæla Glöckler, blickten in ihren Ansprachen auf die Anfänge und ursprünglichen Zielsetzungen des Vereins zurück sowie auf kommende Herausforderungen und Aufgaben hin. Eine besondere Freude bereitete dem zahlreich anwesenden Publikum die Delegation aus Spanien, Maria Aita und Peter Schmidt, Vertreter des vor einem Jahr in Madrid gegründeten Schwestervereins “Anthrosana en España”, die sich mit Geschenken und Glückwünschen für die intensive Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Vereinsgründung in Spanien bedankten. End/nna/ung Link: www.anthrosana.ch. Bericht-Nr.: 070612-02DE Datum: 12. Juni 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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