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Witten-Herdecke: Neuer Präsident und weitere Zustifter
WITTEN/HERDECKE (NNA). Der Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Birger P. Priddat wird neuer Präsident der Universität Witten-Herdecke. Gleichzeitig teilte die Universität mit, dass weitere Geldgeber Unterstützungen für Witten-Herdecke zugesagt haben, darunter auch die Deutsche Bank Stiftung. Erst im vergangenen Monat hatte das Düsseldorfer Familienunternehmen Droege International Group AG mit einer finanziellen Zuwendung von zwölf Millionen Euro die Umwandlung der UWH in eine private Stiftungsuniversität ermöglicht. (NNA berichtete). Dadurch wurde Deutschlands erste Privatuniversität vor der Übernahme durch einen Gesundheitskonzern bewahrt. Der neue Universitätspräsident Prof. Priddat gehörte der Universität Witten-Herdecke von 1991 bis 2005 an. In den vergangenen Jahren wirkte er maßgeblich am Aufbau der privaten Zeppelin University in Friedrichshafen mit. Er löst Prof. Dr. Wolfgang Glatthaar ab, der seit April 2005 das Präsidentenamt innehatte. Senat, Gesellschafterversammlung und Stiftungsrat der privaten Universität hätten sich auf Prof. Priddat geeinigt, schreibt die Pressestelle der Universität. Priddat genieße gleichermaßen das Vertrauen von Professoren, Studierenden und Sponsoren der Universität, betonte Dr. Hedda im Brahm-Droege, Mitglied des Stiftungsrates der Universität. Mit ihm gewinne die Privatuni einen „anerkannten Wissenschaftler und ausgewiesenen Kenner des Hochschulwesens“, der zugleich mit dem besonderen Profil der Universität bestens vertraut sei. Mit der Wahl habe Witten/Herdecke jetzt einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft getan. Prof. Priddat leitete in Witten den Lehrstuhl für Volkswirtschaft und Philosophie. Er war fünf Jahre Dekan der Wirtschaftswissenschaft. Auf seine Initiative gehen Innovationen zurück wie beispielsweise das Wittener Institut für Familienunternehmen (vorher Deutsche Bank IFU), das Institut für Mergers und Acquisitions sowie das Deutsche Kompetenzzentrum für nachhaltiges Wirtschaften (DKNW). Priddat begrüßte in einer ersten Stellungnahme die neuen Unterstützungßusagen für die Universität. "Damit haben wir eine stabile Basis, den Änderungsprozess weiter voranzutreiben und können unser innovatives und zukunftsstarkes Hochschulmodell ausbauen.“ Mit seinen „hohen Standards in der Qualität von Forschung und Lehre“, dem „außergewöhnlichen Ansatz, neben fachlicher Kompetenz auch Persönlichkeit zu entwickeln und soziale Verantwortung zu fördern“ sowie dem Studium Fundamentale und dem „unternehmerischen Esprit der Studenten“ hebe sich Witten/Herdecke deutlich von anderen Universitäten ab. In die Amtßeit von Präsident Glatthaar fielen die Auseinandersetzungen mit dem Wissenschaftsrat über den Fortbestand des Kernstücks der Privatuni, der Humanmedizin und die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Finanzierungsstruktur. Es sei auch der Verdienst von Prof. Glatthaar, dass Witten-Herdecke seine Medizinerausbildung fortführen könne, betont Dr. August Oetker, Mitglied des Stiftungsrates und langjähriger Direktoriumsvorsitzender der Universität. Auch er äußerte die Überzeugung, dass die Privatuni mit den neuen Zusagen nun über “eine Basis für ein zukunftssicherndes Finanzierungsmodell“ verfügt. Die Gesellschafterversammlung war der Überzeugung, dass die Neuausrichtung sinnvollerweise mit einem personellen Neuanfang verbunden sein müsse. Deshalb sei Glatthaar mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden. Die weitere Planung für die Hochschule sieht als nächste Entwicklungsschritte vor, die internen Strukturen und Prozesse zu verbessern, die Internationalisierung zielstrebig zu erweitern und den erfolgreichen Ausbau der medizinischen Fakultät im Bereich der klinischen Grundlagenforschung voranzutreiben. NNA/end/ung Bericht-Nr.: 070806-01DE Datum: 6. August 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ „Al Gore der Landwirtschaft“ auf Tour durch DeutschlandBiofarmer John Peterson stellt mehrfach preisgekrönten Film über sein Leben vor STUTTGART (NNA). Ein cineastischer Leckerbissen erwartet die Freunde der Bioßene im September, wenn der Dokumentarfilm „Mit Mistgabel und Federboa - Farmer John“ in deutschen Kinos anläuft. Der Film wurde mit zahlreichen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet und gewann unter anderem die renommierte Goldene Schnecke beim Slow Food Filmfestival 2006 in Italien. Der Film erzählt in wunderbarer Weise die Lebensgeschichte des Farmers John Peterson. Seit den späten Teenager-Jahren Farmer in dritter Generation auf dem Hof der Familie erfährt er in seinem Leben zahllose Brüche und Katastrophen, die ihn haarscharf am Rande des menschlichen und wirtschaftlichen Ruins vorbei führen. Erst als sich John mehr intuitiv denn bewusst entschließt, seinen Hof Angelic Farms auf Biologisch-Dynamischen Gemüsebau umzustellen, geht es mit seinem Leben und der Farm bergauf. Der Hof wird inzwischen von über 1.700 Familien als Community-Farm betrieben. Zum Filmstart kommt Peterson selbst nach Deutschland, um den Film vorzustellen. In 15 Städten Deutschlands wird die (Kul) Tour mit Livemusik von Lesley Freeman und Talkrunden Station machen und so für den Film über den Biolandwirt zu werben, über den das Time Magazin schrieb, Farmer John sei der „Al Gore der Landwirtschaft“. NNA/end/ung Link: www.farmer-john-film.de Bericht-Nr.: 070806-03DE Datum: 6. August 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Schwimmende Arbeitsplätze in exquisiter ArchitekturAlanus-Studenten mit ihrem Entwurf bei Hamburger Hausbootwettbewerb erfolgreich - Stadtbild soll durch Gebäude auf dem Wasser bereichert werden HAMBURG/ALFTER (NNA). Nach dem Vorbild anderer europäischer Städte wie Amsterdam und Kopenhagen möchte auch Hamburg das Stadtbild mit schwimmenden Bauwerken aufwerten und so einen innovativen Impuls in die Stadtentwicklung bringen. Bei einem Wettbewerb zum Thema „Schwimmende Häuser“ konnten sich zwei Architekturstudenten der Alanus Hochschule mit einem Büroboot durchsetzen. Daniel Schilp und Jonas Greubel gewannen nach Angaben der Pressestelle der Hochschule einen von zehn Hausbootliegeplätzen, die die Stadt Hamburg im Rahmen des Wettbewerbs vergeben hat. „Das schwimmende Büro soll maritimes Flair und gleichzeitig eine offene, durchgängige Raumstruktur miteinander verbinden“, erläutert Sieger Jonas Greubel. „Wir vereinen typische Elemente der beiden Komponenten Haus und Boot: Form und Material aus dem Schiffsbau und große Fensterflächen aus dem Hausbau. Diese Kombination macht das Besondere unseres Entwurfs aus“, ergänzt sein Kommilitone Daniel Schilp. Neun Arbeitsplätzen können auf zwei Ebenen untergebracht werden. Der Grundriss ist so organisiert, dass ein großflächiger Arbeitsraum und abgeschlossene Konferenzräume voneinander getrennt sind. Sie gruppieren sich um zentrale gemeinsame Serviceflächen und die Verbindungstreppen zwischen den Ebenen. Die Jury habe den Entwurf aufgrund seiner dynamischen Form zum „Porsche“ unter den Hausbooten erklärt , schreibt die Pressestelle. Bisher sei das Potential für Wohnen und Arbeiten auf dem Wasser in Hamburg-Mitte noch nicht erkannt worden, heißt es in eine Internet-Veröffentlichung des Bezirks Hamburg-Mitte dazu. Deswegen hatte die Bezirksversammlung entsprechende Möglichkeiten in einem Gutachten prüfen lassen. Ergebnis war der Vorschlag einer zusammenhängenden Siedlungsstruktur auf dem Wasser, bei der auf Sichtweite schwimmende Häuser anzutreffen sind. („Perlenkette“) Sie beginnt am Schnittpunkt von Hafenpromenade und Kunstmeile, zentrumsnah und gut sichtbar für Bahnreisende, die vom Süden her in die Stadt kommen. Dieser Startpunkt in zentraler Lage sei essentiell, heißt es in der Veröffentlichung, um die Idee der schwimmenden Häuser vom Zentrum her städtebaulich erlebbar zu machen. Von hier aus besteht die Möglichkeit, zu Fuß oder mit dem Schiff der „Perlenkette“ durchs Stadtgebiet zu folgen. Schilder und Informationspläne des Touristikbüros sollen den Weg weisen. Die „Perlenkette“ wird sich durch ein Mischgebiet von Gewerbe und Büros ziehen. Zielsetzung ist die Schaffung einer Community der auf dem Wasser Wohnen und Arbeitenden. Hinter der Idee steckt auch der Wunsch, die teilweise vorhandenen idyllischen Fußwege oder Promenaden miteinander zu verbinden und die Innenstadt so an das Wassersport- und Naherholungsgebiet Billebecken anzuschließen. NNA/end/ung Links: www.hausboote-auf-dem-eilbekkanal.de, www.alanus.edu Bericht-Nr.: 070806-02DE Datum: 6. August 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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