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„Sinnmaximierung“ als Ziel der WirtschaftGoetz E. Rehn neuer Honorarprofessor an der Alanus-Hochschule ALFTER (NNA). „In der modernen Wirtschaft geht es nicht um Gewinnmaximierung, sondern um Sinnmaximierung“. Dies betonte der Unternehmer Götz E. Rehn, Gründer und Geschäftsführer der Bio-Supermarktkette Alnatura jetzt bei einer Veranstaltung der Alanus-Hochschule. Höchstes Wertschöpfungßiel einer menschengerechten Wirtschaft müsse die Unterstützung der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen sein. Rehn, Gründer der Biomarktkette Alnatura, sprach aus Anlass seiner Ernennung zum neuen Honorarprofessor der Alanus-Hochschule. Der bekannte Bio-Unternehmer hält bereits regelmäßig Lehrveranstaltungen im neuen BWL-Studiengang, der im Herbst 2006 an der Kunsthochschule in Alfter bei Bonn gestartet ist. Seine Lehrtätigkeit wird er künftig noch ausweiten. Die Alanus Hochschule könne sich überaus glücklich schätzen, „einen derart visionären und kompetenten Unternehmer“ als Honorarprofessor zu gewinnen, sagte Rektor Marcelo da Veiga. In Lehre und Forschung brauche man Praktiker, die sich erfolgreich am Markt behauptet hätten und gleichzeitig wissenschaftlich qualifiziert seien. „Wer, wenn nicht der Leiter eines Unternehmens mit langjähriger Wachstumsgeschichte und aktuell 182 Millionen Euro Umsatz kann Studenten Wissen über Unternehmensstrategie und -führung vermitteln“, fragte da Veiga. Für seine herausragenden unternehmerischen Leistungen wurde Götz Rehn im Jahr 2005 zudem von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zum Entrepreneur des Jahres gekürt. Mit dem Erfolg seiner Unternehmensgruppe beweise er, dass Umweltbewusstsein und wirtschaftliches Denken profitabel vereint werden können. Götz Rehn wurde 1950 in Freiburg geboren, dort studierte er Volkswirtschaftslehre und promovierte 1978. Nach sieben Jahren beim Konsumgüterkonzern Nestlé gründete er 1984 die Alnatura GmbH, deren Geschäfte er bis heute führt. Die Handelskette betreibt eigene 30 Bio-Supermärkte und vertreibt über 700 Bio-Lebensmittel unter eigener Marke in Drogerie- und Supermärkten. NNA/end/ung Bericht-Nr.: 070809-02DE Datum: 9. August 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Pädagogisch wertvoll und humorlos – aber erfolgreichSüddeutsche Zeitung: Neue Documenta grenzt ans „Waldorfhafte“ MÜNCHEN (NNA). Während der Einzug zeitgenössischer Kunst durch die gemeinsame Ausstellung von Werken von Rudolf Steiner und Joseph Beuys im Goetheanum in Dornach in der anthroposophischen Szene zu Debatten darüber führte, ob dies nicht eine „Entweihung“ des Goetheanums bedeuten könne, spekulierte die SZ bei ihrer Berichterstattung über die Eröffnung der 12.Documenta in Kassel nun darüber, ob die zeitgenössische Kunst nicht ins Esoterische oder Waldorfhafte abzurutschen droht. Durch die Kunstwelt zieht sich dieser Tage in Kassel nämlich laut SZ-Feuilleton ein „tiefer Graben“. Begeisterung auf der einen, „abgrundtiefes Entsetzen“ auf der anderen Seite sieht die SZ bei den Kunstkennern, die die größte zeitgenössische Kunstschau der Welt bereits besichtigt haben. Anlass ist offenbar der Versuch der beiden Documenta-Kuratoren Ruth Noack und Roger M. Buergel, dem Zusammenspiel von Geld und Kunstßene in den weltweit gleichen sterilen Ausstellungen etwas Anderes, Zeitgemäßeres entgegenzusetzen. Bei der kritischen Bestandsaufnahme dessen, was da nun in Kassel noch bis zum September geboten wird, zieht SZ-Autor Holger Liebs einen denkwürdigen Vergleich: „Der pädagogische Anspruch der Documenta,“ so schreibt er, „ihr Schillerscher Bildungsgedanke: die ersehnte Erziehung des Menschengeschlechts durch ästhetische Erfahrung – führt im Ganzen zu einer erstaunlich humorlosen Veranstaltung, die manchmal gar ans Waldorfhafte, Esoterische grenzt.“ Und wie es der Waldorfpädagogik dann auch immer geht in der öffentlichen Bewertung, so auch hier der Documenta. Denn Liebs fährt fort: „ Aber man lernt tatsächlich viel, erblickt nie Gesehenes, ja kann sich bisweilen verzaubern lassen.“ Offensichtlich hat die Neuausrichtung der alten Kunstschau auch etwas mit der Globalisierung zu tun. Liebs schreibt weiter: „Es paradieren die Stile und die Formen, Dokumente und Techniken verschiedenster Epochen und Weltteile in einer Willkür, nach einem geheimen Plan, über diese Documenta, als habe es den Kunstkanon der westlichen Welt nie gegeben.“ Alles in allem – so zieht der Autor das Fazit – auch für ihn bleibt ein „zwiespältiger Eindruck“. So darf man auf die weitere Berichterstattung über die Documenta 12, die noch bis zum 23.September dauert, gespannt sein. Nna/end/ung Bericht-Nr.: 070809-01DE Datum: 9. August 2007 © 2007 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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