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Thu, 18 Dec 2008

Präsident der Uni Witten-Herdecke legt Amt nieder

Rücktritt soll Schaden von der Uni abwenden – Betriebsrat und Studierende protestieren gegen den Entschluss, die Mittel zu streichen

WITTEN-HERDECKE/DÜSSELDORF (NNA). Die vom Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen öffentlich geäußerten Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung an der Universität Witten-Herdecke (UWH) hat eine sofortige Wirkung nach sich gezogen.

In einer Presserklärung am Donnerstag teilte Deutschlands erste Privatuni mit, Prof. Dr.  Birger Priddat stelle mit sofortiger Wirkung sein Amt als Präsident der Universität und Geschäftsführer der Private Universität Witten/Herdecke gGmbH zur Verfügung. Zwar wurde der Vorwurf des Ministeriums schon am Mittwoch von der UWH in einer Stellungnahme entschieden zurückgewiesen, und auch heute erklärte Prof. Dr.  Priddat die Zweifel seien „auch nach Bewertung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Universität, nicht nachvollziehbar“.

Der Präsident habe sich dennoch zum Rücktritt entschlossen, um Schaden von der Universität Witten/Herdecke abzuwenden und die Voraussetzungen für einen Neuanfang in der Beziehung zum Land Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Das Ministerium hatte am Mittwoch die Entscheidung bekannt gegeben, die für 2008 eingeplanten Haushalts-zuwendungen an die Universität Witten-Herdecke in Höhe von 4,5 Millionen Euro zurückzunehmen. (NNA berichtete). Außerdem soll die Hochschule für das Jahr 2007 drei Millionen Euro zurückzahlen, weil der Finanzbedarf aufgrund anderer Zahlungen so nicht gegeben gewesen sei. Auch Der Vorwurf des Ministeriums, die Privatuni habe keinen belastbaren und testierten Haushaltsplan vorgelegt, wurde von der UWH zurückgewiesen. Die Liquidität für das Jahr 2009 sei durch eine Bürgschaft sichergestellt, hieß es in der ersten Stellungnahme der Universität.

Sowohl die Studierenden als auch der Betriebsrat haben gegen die Entscheidung des Wissenschaftsministeriums protestiert. In einem Schreiben an die Regierung erklärte sich der Betriebsrat „überrascht und bestürzt über die Entscheidung des Landes NRW, die Landes-zuwendung für die Universität 2008 nicht aus-zuzahlen“.

Der Betriebsrat vertrete ca. 600 unmittelbar an der Universität beschäftigte Mitarbeiter; weitere 2000 Arbeitnehmer seien indirekt mit ihr verbunden: „In einer strukturschwachen Region wie dem Ruhrgebiet ist die Universität Witten/Herdecke damit ein bedeutender Arbeitgeber und insbesondere für die Stadt Witten ein wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Faktor.“ In der gegenwärtigen Krisensituation stehe die politische Führung des Landes verschiedenen Unternehmen unterstützend zur Seite. „Unseres Erachtens ist sie auch im Fall der Universität Witten/Herdecke gefordert,“ erklärte der Betriebsrat.

Mit der Ausbildung von Ärzten, Zahnärzten, Ökonomen, Pflege- und Kulturwissenschaftlern stelle die UWH ein öffentliches Gut bereit und greife dafür nur zu einem geringen Teil auf Steuermittel zurück. “Aus diesen Gründen bitten wie Sie dringend, gemeinsam mit uns Perspektiven für die Zukunft dieser wichtigen Institution zu erarbeiten. Unabhängig von konkreten Strukturen und Personen erscheint uns der Fortbestand der Universität Witten/Herdecke als autonome Institution, die von privatwirtschaftlichen und staatlichen Anstrengungen gemeinsam getragen wird, für die Bildungslandschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und für die Region von besonderer Bedeutung,” so das Schreiben.

Auch die StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e. V. reagierte „bestürzt und empört“ auf die Entscheidung des Ministeriums der Universität Witten/Herdecke die Landesförderung zu streichen. „Für die Studierenden kommt diese Entscheidung völlig unerwartet – es herrscht großes Unverständnis!“ erkärten die Studierenden in einer Stellungnahme.

Erst am vergangenen Freitag hätten die Mitglieder der StudierendenGesellschaft beschlossen, die UWH finanziell deutlich stärker – durch eine Steigerung der Beiträge der Studierenden um bis zu 60% - zu unterstützen. Dieser entscheidende Schritt verdeutliche die enge Verbundenheit der Studierenden mit der universitären Institution und zeige, wie sehr Modelle wie Problemorientiertes Lernen, das Studium Fundamentale, die neue und soeben preisgekrönte Gründerwerkstatt und nicht zuletzt der Umgekehrte Generationenvertrag Unterstützung innerhalb der Studierendenschaft finde.

„Diese und viele andere innovative Konzepte werden nach der Erprobung in Witten nun auch an renommierten staatlichen Hochschulen umgesetzt. Damit leistet die Modelluniversität Witten/Herdecke einen wesentlichen Beitrag innerhalb der Bildungslandschaft,“ so die Erklärung der Studierenden.

Am Donnerstag nahmen 200-250 Studierende vor dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf an einer von der StudierendenGesellschaft organisierten Aktion für die Universität teil. Eine Delegation wurde auch von Landtags- und Regierungsvertretern empfangen. Es sei nichts neues gesagt worden aber die Tatsache, dass die Delegation vorgelassen wurde wertete das Vorstandsmitglied der StudierendenGesellschaft Mirjam Karcher als „positives Zeichen“.

„Es wurde klar betont, dass das Land dieses Jahr nicht dazu bereit ist diese 4,5 Millionen an die Universität zu zahlen, aber was uns wichtig war, war als Studenten Position zu beziehen und einfach vor Ort zu sein. Und was wir erreicht haben, ist das Witten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt wurde,“ so Frau Karcher.

END/nna/cva

Bericht-Nr.: 081218-03DE Datum: 18. Dezember 2008

© 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/

Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/

„Wirtschaften ist immer Tätigkeit mit und für andere“

Alnatura-Chef Götz E. Rehn fordert Paradigmenwechsel als Konsequenz aus der Finanzkrise – Mensch und seine Entwicklung sollen im Mittelpunkt stehen

Von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner

WIESBADEN (NNA). Für einen Paradigmenwechsel im Wirtschaftsleben als Konsequenz aus den jüngsten Finanzkrisen hat sich Prof. Götz E. Rehn, Chef und Gründer der Biosupermarktkette Alnatura ausgesprochen. Gewinn sei im Wirtschaften ein Ergebnis, nicht das Ziel. „Das ist ein Riesenunterschied“, betonte Rehn auf einer Informationsveranstaltung für Kunden in Wiesbaden. Die Wirtschaft könne ihren Sinn nicht aus sich heraus selbst finden, es sei das Kulturleben, das ihr diesen Sinn geben müsse.

Rehn bezeichnete die angebliche Neuentdeckung der sozialen Verantwortung in der Wirtschaft in der jüngsten Zeit als Illusion. „Was war denn vorher? Gab es da keine Verantwortung?“, fragte er. Man müsse begreifen, dass das gegenwärtige Wirtschaftsleben nicht mehr auf der Selbstversorgung beruhe. „Wirtschaften heißt heute, miteinander und füreinander tätig sein. Wer einen solchen Begriff von Wirtschaft hat, bezieht die soziale Verantwortung mit ein, das muss man dann nicht noch draufsetzen,“ betonte Rehn. Niemand könne sich aus diesem arbeitsteiligen Prozess herauslösen. Die potentiellen Folgen des Wirtschaftens trage immer die Gemeinschaft. Insofern sei der Gebrauch von Begriffen wie Corporate Social Responsability (CRS) irreführend.

Rehn erläuterte den Kunden die Unternehmensphilosophie von Alnatura. Sein Unternehmen habe von Anfang an auf den Impuls gebaut, der von den Kunden ausgehe. „Sie sind unsere Arbeitgeber, wir können nur tätig werden, wenn sie unsere Produkte wertschätzen. Deswegen sprechen wir mit ihnen“. Die Beziehungen zwischen den Menschen seien die entscheidende Realität. Rehn forderte deswegen eine Überwindung der Anonymität im Wirtschaftsleben.

Als Vision seiner Unternehmertätigkeit nannte Rehn „eine ganz andere Form von Wirtschaft und Gesellschaft.“ Es gehe nicht darum, immer größer zu werden, sondern um eine gute Substanz und darum, an den Kernfragen zu arbeiten. Setzte man den Menschen als Maßstab, seine Entwicklung als freie Persönlichkeit und seine Individualität, habe dies auch Konsequenzen für den Umgang mit der Umwelt. Entsprechend laute das Firmenmotto: „Sinnvoll für Mensch und Erde.“

Rehn kündigte eine Initiative zum 25jährigen Jubiläum von Alnatura im kommenden Jahr an, mit der die Firma mehr Landwirte zur Umstellung auf biologischen Landbau gewinnen will. Für 100 Höfe soll die Beratung für die Umstellung übernommen werden.

Rehn sprach sich - wie der Chef der dm-Drogeriemarktkette Goetz Werner – bei der Veranstaltung auch für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens aus. Durch die enormen Produktivitätssteigerungen der letzten Jahrzehnte habe sich der Mensch von der Arbeit befreit. Nun klage man darüber, weil man nicht erkenne, dass es die Einkommensplätze seien, die fehlten, nicht die Arbeitsplätze. Arbeit sei genug vorhanden. „Nur bezahlte Einkommensplätze sind nicht mehr ausreichend da“. Nun müsse es darum gehen, all die Menschen, die dadurch unter unwürdigen Verhältnissen lebten, zu unterstützen.

Die Sorge, dass die Nutznießer des bedingungslosen Grundeinkommens Schaden in der Gemeinschaft anrichteten, dadurch, dass sie das Einkommen ausnutzen, habe er nicht. „Da muss man sich doch nur in der Finanzkrise umschauen, wer macht denn den größeren Unsinn?“, fragte der Alnatura-Gründer. Stolz berichtet er den versammelten Kunden, dass sein Unternehmen mit „keinem Cent an Bankkrediten“ arbeite. Er wolle unabhängig bleiben und nicht in den „Würgegriff von Renditeerwartungen“ geraten, betonte er.

Rehn, geboren 1950 in Freiburg, gehört zu den Pionieren des Handels mit Bioprodukten in Deutschland. 1984 gründete der frühere Nestlé-Manager eine Firma für Konzeption und Vertrieb natürlicher Lebensmittel, die den Namen Alnatura erhielt. 1987 wurde in Mannheim der erste Alnatura-Supermarkt eröffnet, in dem Rehn mangels Personal auch selbst als Verkäufer arbeitete. Seither wurden 30 Filialen eröffnet, der Jahresumsatz betrug 2007 rund 182 Millionen Euro.

Rehn ist seit dem vergangenen Jahr Honorarprofessor an der Alanus-Hochschule in Alfter bei Bonn. Er gestaltet dort den neuen betriebswirtschaftlichen Studiengang mit, der seit Herbst 2006 existiert und betriebswirtschaftliches Studium mit Elementen von Kunst, Kulturwissenschaft und einem Praxisteil in Unternehmen verknüpft. Die so ausgebildeten Manager sollen für neue, kreative Impulse im Wirtschaftsleben sorgen. Unter anderem unterstützen die Unternehmen Alnatura und die Drogeriemarktkette dm die Entwicklung des neuen Studiengangs. (NNA berichtete, siehe 15.6.,29.9.2006 und 9.8.07)

Im Jahr 2005 war Rehn von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young für seine herausragenden unternehmerischen Leistungen zum Entrepreneur des Jahres gewählt worden. Mit dem Erfolg seiner Unternehmensgruppe beweise er, dass Umweltbewusstsein und wirtschaftliches Denken profitabel vereint werden können, hieß es in der Begründung.

end/nna/ung

Links: www.alnatura.de, www.alanus.edu

Bericht-Nr.: 081218-02DE Datum: 18. Dezember 2008

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NRW stoppt Finanzhilfe für Uni Witten-Herdecke

Privatuni hält Entscheidung für „nicht nachvollziehbar“ und weist Vorwürfe zurück – Gründer Schily kritisiert bürokratisches Vorgehen gegen Privatuni

WITTEN-HERDECKE/DÜSSELDORF (NNA). Die Universität Witten-Herdecke (UWH), Deutschlands erste Privatuni, muss erneut um ihren Bestand fürchten, nachdem das Innovationsministerium Nordrhein-Westfalen die für 2008 eingeplanten Haushaltßuwendungen an die Universität in Höhe von 4,5 Millionen Euro zurückgenommen hat. Außerdem soll die Hochschule für das Jahr 2007 drei Millionen Euro zurückzahlen, weil der Finanzbedarf aufgrund anderer Zahlungen so nicht gegeben gewesen sei. Dies teilte das Ministerium in Düsseldorf mit.

Die UWH zeigte sich von der Entscheidung des Ministeriums vollkommen überrascht und bezeichnete sie in einer ersten Stellungnahme als „nicht nachvollziehbar“. Sie hat eine juristische Prüfung des Vorgehens des Ministeriums eingeleitet. Sie wies den Vorwurf des Ministeriums zurück, die Privatuni habe keinen belastbaren und testierten Haushaltsplan vorgelegt. Die Liquidität für das Jahr 2009 sei durch eine Bürgschaft sichergestellt, heißt es in der Stellungnahme der Universität. Dem stehe nicht entgegen, dass der Haushalt der Privatuni auch Risiken enthalte. „Die Finanzmarktkrise macht auch vor der UWH und ihren Spendern nicht halt“, betont die Hochschule.

Auch der Vorwurf einer nicht ordnungsgemäßen Geschäftsführung wurde durch die Hochschule entschieden zurückgewiesen. Die Hochschule habe die Vorwürfe juristisch prüfen lassen, Ergebnis sei eine anwaltliche Bestätigung gewesen, dass kein Fehlverhalten vorliege. Noch bis in die letzte Woche sei der Universität bestätigt worden, dass sie „auf das politische Bekenntnis des Landes zählen“ könne, schreibt die Universität weiter, es seien sogar zusätzliche Mittel für 2008 in Aussicht gestellt worden. Die nun erfolgte „Kehrtwende“ könne sich die UWH nicht erklären.

In der Sendung „Campus und Karriere“ des Deutschlandfunk äußerten sich sowohl NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) als auch Konrad Schily, Gründer und langjähriger Präsident der Universität zu der Mittelkürzung. Schily zeigte sich von der Entwicklung sehr betroffen und äußerte die Befürchtung, dass die Zurücknahme der Mittel für die Hochschule die Insolvenz bedeuten könne. Bei einem Gesamtumsatzvolumen von 30 Millionen Euro könne es sich Witten-Herdecke nicht leisten, auf sieben Millionen Euro zu verzichten.

Schily äußerte den Verdacht, in der Landesregierung seien Gegner der Privatuni am Werk. „Es gibt eine politische Führung und es gibt Beamten,“ sagte er. Es seien mehrfach Anfragen gestellt worden, die auch nach Abschluss des letzten Punkts wieder von vorne begonnen hätten. „Man kann etwas auch bürokratisch erledigen – oder fertig machen.“ meinte Schily gegenüber dem Deutschlandfunk. Wenn beim Opelwerk in Bochum 2000 Arbeitsplätze in Gefahr gerieten, sei die Landesregierung mit einer Zusage in Höhe von einer Milliarde Euro sehr schnell zur Hand, im Fall von Witten-Herdecke würden vier bis viereinhalb Millionen genügen, um 600 Arbeitsplätze zu retten. „Das ist ganz klar eine politische Entscheidung“, betonte Schily.

NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) verteidigte in der Sendung „Campus und Karriere“ die Entscheidung. Die Landesregierung sei verpflichtet, nach dem Zuwendungsrechts zu prüfen, ob die Hochschule dessen Voraussetzungen erfülle. Entscheidend dabei sei, dass eine Finanzplanung für das laufende Jahr vorgelegt würde und eine gesicherte Fortführungsperspektive bestehe. Für die drei Folgejahre müsse der fortlaufende Betrieb gesichert sein. Es sei der Hochschule nicht gelungen, dies nachzuweisen. Daher habe das Land nicht die Möglichkeit, die Zuwendungen für 2008 außuzahlen. 2007 sei das tatsächliche Defizit der Hochschule geringer gewesen als angenommen durch andere Zahlungen, so dass die vom Land zur Verfügung gestellten drei Millionen nicht notwendig gewesen wären. Sie müssten aufgrund der Rechtslage zurückgezahlt werden.

Der Fortbestand der Privatuni war in den letzten Jahren wiederholt bedroht gewesen. Zunächst hatte ein Gutachten des Wissenschaftsrats die Mediziner-Ausbildung, das Herzstück der Privatuni, infrage gestellt. Witten-Herdecke bietet ein Ausbildungsmodell an, bei dem Theorie und Praxis der Ärzteausbildung enger verzahnt sind als üblich und das im internationalen Vergleich als innovativ und zukunftsweisend gilt. Aufgrund von Nachbesserungen im Forschungsbereich nahm der Wissenschaftsrat dann seine Kritik zurück.

Im vergangenen Jahr war die UWH nach der Umwandlung in eine Stiftungsuniversität nach englischem Vorbild auf der Suche nach finanzkräftigen Partnern und glaubte mit einer Sponsoring-Zusage des Düsseldorfer Familienunternehmens Droege International Group auch einen solchen Partner gefunden zu haben. Aufgrund von Differenzen über die weitere Entwicklung der Hochschule stieg Droege jedoch nach wenigen Monaten wieder aus der Sponsoringvereinbarung aus. Die Hochschule hatte danach erklärt, der finanzielle Fortbestand sei nicht gefährdet. Im Frühjahr dieses Jahres war eine Entwicklungsoffensive mit der Einrichtung von 18 neuen Lehrstühlen angekündigt worden. (NNA berichtete, siehe 14.3.08)

Ungeachtet des Auf und Ab in der Geschichte der Privatuniversität sorgen ihre Absolventen immer wieder für ihren guten Ruf: im Frühjahr 2007 schnitten die Witten-Herdecker Medizinabsolventen bei der bundesweit einheitlichen ärztlichen Abschlussprüfung am besten ab. Bei Rankings verschiedener Zeitschriften für alle deutschen Universitäten landete die Wirtschaftsfakultät ebenfalls auf einem der vorderen Plätze. Auch in der jüngsten Pressemitteilung der UWH wurde erneut vom guten Abschneiden der Uni berichtet, diesmal beim CHE-Forschungsranking im Fach Betriebswirtschaftslehre. (NNA berichtete siehe 15.5.08)

End/nna/ung

Bericht-Nr.: 081218-01DE Datum: 18. Dezember 2008

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