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Forschungsprojekt soll Katastrophenschutz verbessern
WITTEN-HERDECKE (NNA). Integrierter Katastrophenschutz bei Ereignissen im öffentlichen Raum wie Terroranschlägen, Stromausfällen oder Events wie der Loveparade stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts, das an der Universität Witten-Herdecke (UWH) mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums durchgeführt wird. Gefahren durch den internationalen Terrorismus seit dem 11.September 2001 sowie bisher für Europa nicht vorstellbare Naturkatastrophen zeigten die Verletzbarkeit moderner Gesellschaften und führten zu einer erhöhten Aufmerksamkeit für das Thema, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Universität. Bisher sei das System der Inneren Sicherheit aus eher isolierten Blickwinkeln untersucht worden. Im Zentrum des Interesses standen bisher die Bereiche Polizei, Nachrichtendienst und - seit der 90er Jahre mit zunehmender Bedeutung - die private Sicherheitswirtschaft. Aufgrund der beschriebenen Entwicklung rücke zunehmend der komplexe Katastrophenschutzverbund in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Es setze sich die Einschätzung durch, ihn als integralen Bestandteil des Systems der Inneren Sicherheit zu betrachten. Die Diskussion darüber, wie eine solche integrierte Sicherheitsarchitektur aussehen könne, stehe noch am Anfang, schreibt die UWH weiter. Professor Dr. Hans-Jürgen Lange untersucht in dem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt die Zusammenarbeit, Koordination und Steuerung der verschiedenen Behörden und Organisationen von Bund, Ländern, Kommunen sowie der beteiligten privaten Institutionen bei Großschadensereignissen. Hierbei sollen Schwachpunkte aufgezeigt und die Erfahrungen der beteiligten Akteure eingebracht werden. Besonders die Frage des Zusammenspiels zwischen Bund und Ländern im Hinblick auf die unterschiedlichen Aufgaben, Funktionen, Ressourcen und Verantwortlichkeiten soll untersucht werden. Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Rechtsanalyse zum Katastrophenschutz durch den wissenschaftlichen Kooperationspartner des Projektes, Professor Christoph Gusy, vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht der Universität Bielefeld. Beide Schwerpunkte sollen in einem praxisfähigen Konzept zusammengeführt werden, das ermöglicht, künftigen Katastrophenfällen besser zu begegnen. Erfahrungen und Meinungen aus der Praxis werden in die Projektarbeit einfließen. Als Kooperationspartner konnten u.a. das Deutsche Rote Kreuz und die Berufsfeuerwehr Frankfurt gewonnen werden. End/nna/ung Link: www.politikwissenschaft-wh.de Bericht-Nr.: 101014-02DE Datum: 14. Oktober 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Die Waldorfschule in Manila hat jetzt ein festes ZuhauseVon Raphæl Lazo MANILA (NNA). Es war ein grauer Tag mit regenschweren Wolken. Ein leichter Tropensturm wehte in der Nachbarschaft und sorgte für das eindeutig trübe Wetter. Ein Samstag, der mit seiner eher düsteren Stimmung nichts Gutes verhieß - aber für die Biographie der Waldorfschule in Manila war er von größter Wichtigkeit. Die Manila Waldorfschool - die einzige vom Kindergarten bis zur 12.Klasse derzeit auf den Philippinen - kam an diesem Tag auf ihre eigenen Füße vergleichbar mit einem Jugendlichen, der das Elternhaus verlässt. Endlich war ein eigenes Zuhause für die Schule gefunden worden und der 7.August markierte einen Wendepunkt für die Schule, die nun ein ständiges Gebäude zur Verfügung hat. Dazu gehört auch die Kawayan Waldorf School, sie beherbergt die Oberstufe der Manila Waldorf School. Vor 15 Jahren hatte die Manila Waldorf School ihre Arbeit in der Garage der Gründer begonnen, eine von Ihnen war Mary Joan Fajardo. Sie und ein paar ganz mutige und unerschrockene Eltern sowie Bella Tan und Kathryn Perlas hatten den Schritt vorwärts gewagt und eine Waldorf-Vorschule eröffnet. Mit der Zeit wuchs die Waldorfschule über die Garage hinaus und zog um nach Heroes Hills, wo sie fast zehn Jahre lang ihren Sitz hatte. Heroes Hill war ein Haus, das umgestaltet worden war, um die Schule zu beherbergen. Dort wurde auch das erste Gebäude für die Manila Waldorf School gebaut, das ein echtes Schulhaus war und nicht ein umgewidmetes Wohnhaus. Auch an diesem Platz setzte sich das Wachstum der Schule fort. In dieser Zeit begann eine Gruppe von Eltern mit einer Studiengruppe, aus der die Kawayan Waldorfschool hervorging als Oberstufe der Waldorfschule. Auch sie brauchte ein Gebäude neben der Manila Waldorfschool, die weiterhin die Vorschule und die Unterstufe beherbergte. In all diesen Jahren blieb der Traum einer neuen, ständigen Behausung für die Schule am Leben. Mehrere Anstrengungen wurden unternommen, um einen passenden Ort zu finden, den man sich auch leisten konnte. Schließlich wurde mithilfe des Board of Trustees ein passendes Gelände in einem neu erschlossenen Gebiet außerhalb der Stadt gefunden. Fundraising und persönliche Spenden sorgten dafür, dass der Bau in Gang kam. Es mussten Kredite aufgenommen werden, deren Zinsen von der Schulgemeinschaft bezahlt werden müssen, aber der Traum von einer ständigen Behausung für die Schule wurde langsam Wirklichkeit. Der große Tag kam schließlich am 7.August 2010. In einem Festakt versammelten sich Schulgemeinschaft, Freunde und Gäste. Mary Joan Fajardo erläuterte kurz den Werdegang der Schule und andere Mitglieder, Lehrer und Schüler, übermittelten die besten Wünsche. Hans Mulder als Ehrengast segnete die Schule. Er ist ein wichtiger Teil der Schule und alle waren begeistert, dass er anwesend war und sich an den Glückwünschen beteiligen konnte. Die einfache Feier reichte aus, um den Regen fernzuhalten, Wärme, Begeisterung und Dankbarkeit der Schulgemeinschaft waren fast unbeschreiblich, man musste sie einfach erlebt haben. Obwohl der Tag grau blieb und immer wieder Regen drohte, konnte nichts die Feststimmung in Timberland verderben, dem neuen Zuhause der Manila Waldorf School und der Kawayan Waldorf School. Es war einfach zu schön, zu Hause angekommen zu sein. END/nna/cva/ung Bericht-Nr.: 101014-01DE Datum: 14 Oktober 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ |
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