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GLS-Bank übernimmt weitere Ethik-Bank
Krise auf den Finanzmärkten konnte Geschäftsergebnis nicht beeinträchtigen – Mitarbeiter der IntegraBank werden übernommen BOCHUM (NNA). Trotz Krise auf den internationalen Finanzmärkten konnte die GLS Bank in Bochum mit einem Bilanzwachstum von 20 Prozent ihren Erfolgskurs auch in diesem Jahr fortsetzen. Auf einer Pressekonferenz in Bochum berichtete der GLS Vorstand außerdem von der anstehenden Übernahme der IntegraBank eG in München. 2003 hatte die Bochumer GLS Bank bereits die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Ökobank übernommen. Mit der Übernahme der IntegraBank eG, so Vorstandssprecher Thomas Jorberg, könne die GLS Bank ihre Position als Marktführer im Bereich ethisch-ökologischer Geldanlagen weiter festigen. Die IntegraBank ist wie die GLS Bank genossenschaftlich organisiert und dem Gedanken des gemeinsamen und nachhaltigen Wirtschaftens verpflichtet. Grundlage der IntegraBank ist dabei die katholische Soziallehre. Ihren 1.600 Kunden bietet die Bank alle üblichen Bankgeschäfte von Girokonten über Sparangebote und der Vermittlung von Versicherungen bis hin zum Vermögensmanagement. Die Bilanzsumme beläuft sich auf etwa 38 Millionen Euro. Die Genossenschaftsanteile der IntegraBank-Mitglieder werden mit Wirksamwerden der Übernahme in gleich viele, voll eingezahlte Genossenschaftsanteile an der GLS Bank übertragen. Der Filialstandort in München bleibe erhalten, die Mitarbeiter würden mit Ausnahme des Vorstandes nach der Übernahme durch die GLS Bank übernommen, wurde mitgeteilt. Bisher ist die GLS Bank – neben der Zentrale in Bochum – in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg und Stuttgart vertreten. Mit der neuen Filiale in München werde ein weiterer Schwerpunkt in Süddeutschland gesetzt, betonte Vorstandssprecher Jorberg. Wie der Vorstandssprecher auf der Pressekonferenz weiter ausführte, stehe die GLS Bank bereits seit über 30 Jahren für die jetzt von vielen Finanzexperten geforderte Transparenz, so dass ihre Kunden von einer doppelten Rendite profitierten: die von der Bank finanzierten Unternehmen und Projekte erarbeiten sowohl monetären als auch sozialen und ökologischen Mehrwert. Die ethisch-ökologische GLS Gruppe fördert derzeit über 4.000 zukunftsweisende Unternehmen, Projekte und Initiativen in den Bereichen Energie, ökologischer Landbau, Naturkost, Bildung, Sozialeinrichtungen, Wohnen und Kultur. Zur GLS Bank gehören außerdem die GLS Treuhand e.V., die bei der Realisierung von Stiftungs- und Schenkungsvorhaben berät, und die GLS Beteiligungs AG. Letztere stellt jungen und nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen Kapital in Form von geschlossenen Fonds und Genussrechten zur Verfügung. End/nna/ung Bericht-Nr.: 080627-01DE Datum: 27. Juni 2008 © 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Europa-Parlament: 1500 Personen am Demeter-Imbiss
BRÜSSEL (NNA). Demeter-International war jetzt zum ersten Mal beim Tag der Offenen Tür des Europäischen Parlaments in Brüssel vertreten: an einem gemeinsamen Ausstellungsstand zusammen mit der europäischen Fraktion der Grünen unter der Schirmherrschaft des Europa-Abgeordneten Milan Horacek konnten die Besucher sich über die biologisch-dynamische Anbauweise informieren. Im Vordergrund stand die biologisch-dynamischen Pflanzenzüchtung, teilte Demeter International e.V. in Brüssel mit. Über die Informationen hinaus konnten die Besucher sich gleich vor Ort von der Qualität überzeugen: am Stand gab es einen Imbiss in Demeter-Qualität. Mit Fruchtsaft, Wein, Bier, Gebäck und Brezeln seien insgesamt 1500 Besucher verköstigt worden, schreibt Demeter International. End/nna/ung Kontakt: Büro Brüssel, Rue du Trône 194, B-1050 Brüssel, Demeter-brussels@belgacom.net Bericht-Nr.: 080627-02DE Datum: 27. Juni 2008 © 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Wed, 11 Jun 2008 Zwischen Mantram und Mikro
Die buddhistische Nonne Ani Choying gibt Konzerte zugunsten von Schule in Nepal - Deutschlandstart eines bemerkenswerten Films Von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner MAINZ (NNA). Fast zeitgleich mit dem Auftakt der Fußball-Europameisterschaft erlebten rund 200 Personen in der Mainzer Fachhochschule eine ganz andere Premiere: zum ersten Mal lief in Deutschland der Film „One more concert, one more child“. Die Filmemacherin Karin Guse portraitiert darin die buddhistische Nonne Ani Choying Drolma, die mit spirituellen Liedern in Europa und den USA auf Tournee geht und damit eine Schule für Mädchen in Nepal finanziert. Die Künstlerin war in Mainz anwesend und gab in Anschluss an die Filmvorführung ein Konzert. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte das Frauenreferat der Fachhochschule Mainz. Sind in der Öffentlichkeit als Repräsentanten des Buddhismus meist nur Männer präsent, allen voran der Dalai Lama, so berichtet der Film von Karin Guse nun von einem spektakulären Frauenleben im Zeichen dieser Religion. Als Tochter tibetischer Flüchtlinge 1971 in Nepal geboren fasste Moktan Lama, wie Ani Choying Drolma damals hieß, mit elf Jahren den Entschluss, in ein Kloster einzutreten. Tulku Urygen Rinproche, das Oberhaupt des Klosters Nagi Gompa, wurde ihr Lehrer. Gesang und Melodik, so erläutert Ani Choying, spielen in den Ritualen des Buddhismus eine große Rolle. Und so wird aus der Novizin, die ein gewaltiges Stimmvolumen mitbringt, im Laufe der Jahre auch eine beachtliche Sängerin. „Ich singe nicht, ich bete,“ betont Ani Choying im Film und unterstreicht damit den spirituellen Hintergrund, ohne den ihre Darbietung nicht denkbar ist. Im Jahr 1998 wird sie von dem amerikanischen Gitarristen Steve Tibbetts entdeckt, der eine CD von ihr aufnimmt und ihr vorschlägt, mit ihm auf Tournee zu gehen. Einladungen zu Konzerten aus den USA, Deutschland, Österreich und der Schweiz folgen und auch in ihrer Heimat Nepal wird Ani Choying bekannt. „Plötzlich hatte ich Geld, eine Menge Geld aber was sollte ich damit machen?“ erzählt sie. Sie kommt auf die Idee, eine Bildungseinrichtung für Nonnen zu gründen. Denn während die Mönche in Nepal durchaus Schulunterricht erhalten, gibt es viele ältere Nonnen, die zwar Gebete und Gesänge perfekt beherrschen, aber noch nicht einmal ihren Namen schreiben können. Damit sind sie in Nepal nicht allein. Wie man im Film erfährt, sind in dem Land im Himalaya immerhin 40 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen Analphabeten. So gründet Ani Choying die Nuns Welfare Foundation, deren Hauptprojekt die Arya Tara Schule ist, die 18 Kilometer entfernt von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu liegt. Ein Besuch beim spirituellen Oberhaupt des Buddhismus, dem Dalai Lama, bestärkt die Nonne in ihrem Vorhaben. „Lernen die Nonnen denn auch lesen und schreiben,“ fragt Ihre Heiligkeit sie, wie sie im Film erzählt und Ani Choying kann dies bestätigen. Heute besuchen über 50 Mädchen und Frauen im Alter von acht bis 24 Jahren die Schule, mit jedem Konzert kann Ani Choying einen Schulplatz mehr finanzieren. 600 Euro ermöglichen ein Jahr Schulbesuch. Die meisten Mädchen kommen aus armen Familien, es ist ihre einzige Chance, eine Schulbildung zu erhalten. Im Rahmen einer staatlich anerkannten Schulausbildung werden die jungen Nonnen sechs Jahre lang in Nepali, Englisch, Mathematik, Sozialkunde und Naturwissenschaften unterrichtet. Im Film erzählt Ani Choying stolz, dass drei ihrer Absolventinnen inzwischen eine buddhistische Hochschule in Indien besuchen. Ein Traum, den sie selbst immer hatte, sich ihn aber nie erfüllen konnte. Die Unterweisungen in den buddhistischen Ritualen finden in tibetischer Sprache statt. Ziel von Ani Choying ist es, dass die jungen Frauen in ihre Dörfer zurückkehren und dort als Lehrerinnen wirken. Im Film erläutert sie, wie wichtig es ist, bei den Frauen anzusetzen. „Wenn man einen Mann in die Schule schickt, bildet man nur einen. Wenn eine Frau unterrichtet wird, bildest du eine ganze Familie. Denn die Mutter ist es, die dann die Kinder erzieht.“ Die Filmemacherin Karin Guse, die die Nonne bei einem Konzert 2003 kennengelernt hat, erzählt Ani Choyings Geschichte mit eindrucksvollen Bildern. Anders als die meisten, die im Himalaya drehen, schwelgt sie nicht in atemberaubenden Landschaftsbildern. Die Landschaft kommt zwar vor, aber sie liefert nur den Rahmen. Guses Kameraführung richtet das Augenmerk vor allem auf die Menschen und ihre Einbettung in das religiös-spirituelle Leben. Einzelheiten über das Land Nepal erfährt der Zuschauer außer den Angaben zum Analphabetismus und zur Situation der Frauen - nicht. Mehr als vier Jahre hat Karin Guse an dem Film gearbeitet, wegen der schwierigen politischen Verhältnisse in Nepal kam die Arbeit 2005 ins Stocken. Nun ist der Film gerade zu einem Zeitpunkt fertig geworden, zu dem die Weltöffentlichkeit durch Olympiade und Naturkatastrophen verstärkt auf die Region Südasien blickt. Ein Gedenken an die Opfer der Naturkatastrophen in Birma und China durch ein gemeinsam gesungenes Mantram stand dann auch am Ende des Konzerts von Ani Choying, das im Anschluss an den Film stattfand. Im Konzert selbst erleben die Zuhörer Wirkung und Faßination des rituellen Gesangs von Ani Choying. Fast scheint es, als versinke der nüchterne Waschbetonbau der Mainzer Fachhochschule zugunsten einer anderen Welt hinter den Dingen, die für das Auge nicht sichtbar, durch den Gesang aber hörbar wird. Und auch hier wird einmal mehr deutlich, warum die konsequent nach den Regeln und Traditionen des Buddhismus lebenden Menschen gegenwärtig gerade in Europa eine große Anziehungskraft ausüben: mit großer Selbstverständlichkeit und Eleganz bewegt sich Ani Choying, die ja immerhin Nonne ist, zwischen Mantram und Mikro, zwischen tiefer Konzentration und humorvoller Außendarstellung hin und her. Und so ganz nebenbei, ohne jeden Anflug von missionarischem oder überheblichem vermittelt sie authentisch ihre spirituelle Grundüberzeugung an die Zuhörer, dass es die Gedanken der Menschen sind, die die Welt formen. Ihr Lied „Blumenauge“, dessen Refrain sie zum Schluss noch in Deutsch vorträgt, zielt genau in diese Richtung. Durch das Auge der Blume wird die Welt zur Blumenwelt, heißt es darin und: durch das Dornenauge sieht man nur Gestrüpp. Zuvor hatte Ani Choying lachend erklärt, dass es gerade dieses Lied gewesen sei, das ihr in Nepal die Popularität eines Popstars eingebracht habe. „Blumenauge, Blumenauge“ rufen die Menschen in Karin Guses Film ihr zu und drängen sich fröhlich um sie, als sie in Kathmandu von Termin zu Termin eilt und eine Schule besucht. Zeit habe sie dort nie, erfährt man, denn zu viele Aufgaben warten auf sie, wenn sie nach den Tourneen zurückkehrt. Da ist sie froh, dass sie einen Führerschein und einen Wagen hat. Auch wenn es für die Menschen in Nepal noch keineswegs selbstverständlich ist, dass eine Nonne Auto fährt. End/nna/ung Links: www.choying.de, choying@karin-guse.de, de.wikipedia.org/wiki/Nepal Bericht-Nr.: 080611-01DE Datum: 11. Juni 2008 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Mit Argumenten gegen Anthro- und Waldorf-Bashing
Walter Kugler bringt sein „Feindbild-Steiner“ - Buch neu heraus – Kritiker haben nicht wirklich ein Interesse an Sachlichkeit und Aufklärung Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Voegele DORNACH (NNA). Unter dem Eindruck der Kampagnen der letzten Zeit gegen Rudolf Steiner und die Waldorfschulen hat der Leiter des Dornacher Steiner-Archivs, Walter Kugler, sein vor sieben Jahren erschienenes Buch „Feindbild Steiner“ jetzt in überarbeiteten Form und mit einem neuen Titel herausgebracht. „Rudolf Steiner, wie manche ihn sehen und andere wahrnehmen“ heißt die 128 Seiten starke Schrift jetzt und sie ist geeignet, manches Fehlurteil zurecht zurücken, mögliche Irritationen zu beseitigen und bietet auch Insidern manches Neue. Überarbeitet und erweitert ist unter anderem das Kapitel „Steiner contra Antisemitismus“. Hier weist Kugler nach, wie sehr sich Steiner mit seinen heute von Kritikern beanstandeten Äußerungen ganz innerhalb des damals üblichen Diskurses um die Assimilation der Juden bewegte. Wenn der jüdische Historiker Michæl A. Meyer 1994 rückblickend auf das 19. Jahrhundert formuliert: „Das Judentum hatte seine Existenzberechtigung verloren, weil es keinen, nur ihm eigenen, zeitüberdauernden Gehalt hatte.[…] Hegel zufolge hatte das Judentum aufgehört, eine eigene welthistorische Bedeutung zu besitzen.“, dann beschreibt er damit exakt die Perspektive, aus der heraus auch Steiner die Situation des liberalen Judentums einschätzte. Der Leser erfährt, dass ähnliche Vorstellungen schon die Arbeit des 1819 gegründeten Berliner „Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden“ bestimmten. Steiners Beiträge in der „Zeitschrift zur Abwehr des Antisemitismus“ seien, so Kugler, von Kritikern bisher völlig ignoriert worden. Ganz neu ist das Kapitel „Der Okkultismus: Quelle der Wissenschaften“, das im Einklang mit der universitären Esoterikforschung darauf hinweist, dass abendländische Esoterik und moderne Naturwissenschaft einen gemeinsamen Ursprung haben. Nach wie vor gilt der von Kugler zitierte Satz des bekannten amerikanischen Wissenschaftlers und Publizisten Russell W. Davenport: „Steiner ist nicht mehr Mystiker als Albert Einstein; er war in erster Linie Wissenschaftler, aber ein Wissenschaftler, der es wagte, in die Geheimnisse des Lebens einzudringen.“ Neu hinzu gekommenen ist auch ein Abschnitt mit Stimmen jener, die in Steiner einen der größten Querdenker des 20. Jahrhunderts sehen. Sie stammen von renommierten Schriftstellern, Kunstwissenschaftlern und Museumsdirektoren. Das Kernstück des Buches blieb weitgehend unverändert. Es weist auf wesentliche, von Kritikern übersehene oder vorsätzlich ausgeblendete Tatsachen in Steiners Biographie hin. Eine neue Anordnung der Abbildungen und deren verbesserte Qualität steigern jedoch auch hier die Attraktivität der Publikation. Durch sein Cover, das eine am Strand auslaufenden Welle zeigt, bietet das Buch eine Symbolik für die Angriffe auf Rudolf Steiner und die Anthroposophie: seit hundert Jahren versuchen Gegner immer wieder, in rhythmischen Abständen, das Ansehen Steiners in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Dass das Interesse der Öffentlichkeit an objektiven Darstellungen steigt, konnten sie nicht verhindern. In seinem Vorwort zur erweiterten Neuausgabe schreibt Kugler, dass er bei Erscheinen des Buches im Jahr 2001 die Hoffnung gehabt habe, das Bild Rudolf Steiners in der Öffentlichkeit werde sich allmählich versachlichen. An Informationen dazu aus den Reihen der anthroposophischen Bewegung habe es nicht gemangelt. Einer bestimmten Art von Kritikern gehe es jedoch nicht wirklich um Klärung und Sachlichkeit. Dies hätten Vorgänge wie die Initiierung von falschen Medienberichten wie dem in der Frankfurter Sonntagßeitung vom Juli 07 oder dem Indizierungsverfahren bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften zur Genüge bewiesen. Worum es wirklich gehe, liege im Dunkeln, schreibt Kugler weiter und stellt die Vermutung an, dass Ziel der Aktivitäten sei, die Waldorfschulen in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Frankfurter Sonntagßeitung hatte einen vollkommen falschen Bericht abgedruckt, in dem es hieß, die Gewaltneigung an Waldorfschulen sei höher als an Hauptschulen. Eine Berichtigung fand nie statt. Einen der vehementesten Gegner, der die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften wegen ihres Spruchs im Indizierungsverfahren noch mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde attackiert hatte, nennt Kugler nicht namentlich. Es handelt sich um Michæl Grandt. Bereits vor zehn Jahren versuchten die Brüder Guido und Michæl Grandt mit ihrem „Schwarzbuch Anthroposophie“ Rudolf Steiner in der Öffentlichkeit in die Nähe von Satanismus zu rücken, was ihm – dank offensiver Öffentlichkeitsarbeit der anthroposophischen Bewegung - misslungen ist. Für den Herbst hat Michæl Grandt ein neues Buch in einem renommierten Verlag angekündigt, der der evangelischen Kirche nahe steht. Es soll ein „Schwarzbuch“ zur Waldorfschule werden. Die nächste Runde im Anthro- und Waldorf-Bashing steht damit bevor. Kuglers Buch kommt gerade zur rechten Zeit neu heraus. Bashing: von engl. bashing „öffentliche Beschimpfung“ bzw. bash „heftiger Schlag“ bezeichnet eine Form von physischer oder verbaler Gewalt. (Wikipedia) End/nna/vog Walter Kugler: „Rudolf Steiner. Wie manche ihn sehen und andere wahrnehmen“. Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben 2008. 128 Seiten, €9.90, sfr18.90. Bericht-Nr.: 080611-03DE Datum: 11. Juni 2008 © 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Esoterik als Quelle musikalischer Inspiration
Internationale Wissenschaftler diskutierten in Rom ROM (NNA). Musik und Esoterik war das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums, das im April in der Academia Belgica in Rom stattfand. Vorbereitet hatte die Tagung ein wissenschaftliches Komitee aus Vertretern von europäischen und außereuropäischen Universitäten. Von der Universität Amsterdam war Prof. Wouter Hanegraaff vertreten, einer der führenden europäischen Esoterikforscher. Etwa 25 Referenten stellten an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse vor, auf die Aussprachen folgten. Anhand bestimmter Kompositionen und musiktheoretischer Schriften wurden die Beziehungen verschiedener esoterischer Dißiplinen wie Magie, Astrologie, Alchemie, Dämonologie, Wahrsagung, Kabbala zur Musik untersucht. Dabei wurde ausschließlich die abendländisch-europäische Esoterik berücksichtigt, die aus platonischen, jüdischen und christlichen Wurzeln hervorging. Diese Tagung sollte, wie es in der Ankündigung hieß, dazu beitragen, die übliche Isolation der Dißiplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Philosophiegeschichte aufzuheben. In einem interdißiplinären Gespräch sollten musikalische Verfahrensweisen im Lichte eines historischen und fachwissenschaftlichen Kontexts beleuchtet werden mit dem Ziel, unsere Erkenntnisse, die wir vom kulturellen Hintergrund der musikalischen Welt gewonnen haben, in der Sprache der Wissenschaft und des Glaubens zu vertiefen und außutauschen. Die einzelnen Vorträge thematisierten entweder den Umgang mit Musik innerhalb kultureller und geheimwissenschaftlicher Traditionen oder die Anwesenheit solcher Traditionen innerhalb der Musik. Dabei ergänzten sich zwei Fragestellungen: Wie haben Philosophen die Musik in ihren Theorien integriert? Wie versuchten Musiker, Komponisten und Musiktheoretiker okkultes Wissen in ihre Theorien oder ihre Partituren einfließen zu lassen? Auf der Tagung wurde deutlich, dass die Suche nach kosmischen Gesetzmäßigkeiten in der Musik möglicherweise so alt ist wie die Menschheit. Als Belege wurden theoretische Entwürfe vom neuplatonischen Philosophen Proclus über den jesuitischen Universalgelehrten Athanasius Kircher oder den Alchemisten Heinrich Khunrath bis zu Johannes Kepler herangezogen. Ein Vortrag befasste sich mit den Geheimnissen des Klangs in H. P. Blavatskys Esoterischen Unterweisungen. Interessant war es, dass auch Komponisten des 20. Jahrhunderts, behandelt wurden. Wouter Hanegraaff sprach über Das Unaussprechliche und das Gesetz: Musik als esoterische Sprache bei Anton Webern. Immer mehr zeigt es sich, dass nicht nur die bildende Kunst, sondern auch die Musik des verflossenen Jahrhunderts in ihren Innovationen eng mit Theosophie und Anthroposophie verflochten waren. Insbesondere wäre die geistige Entwicklung Arnold Schönbergs, den man mit Recht als den Vater der modernen Musik bezeichnet hat, anders verlaufen, hätte er nicht aus der Esoterik seiner Zeit Anregungen empfangen. Die Esoterikforschung ist dabei, die Affinität von Anthroposophie und modernem Zeitgeist zu entdecken. Gerade am Beispiel der modernen Musik des 20. Jahrhunderts, und speziell anhand der Schönbergschule ließe sich der Einfluss der Anthroposophie zeigen. Ansätze dazu waren in Rom zu spüren. End/nna/vog Bericht-Nr.: 080611-02DE Datum: 11. Juni 2008 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Thu, 05 Jun 2008 Erster Professor für Waldorfpädagogik
Prof. Jost Schieren von der Alanus-Hochschule ernannt - Dialog mit der Erziehungswissenschaft sowie Forschung soll verstärkt werden ALFTER (NNA). Prof. Jost Schieren ist der erste Professor für Waldorfpädagogik. Die Alanus-Hochschule in Alfter teilte seine Ernennung mit. Auch international gebe es bisher keinen vergleichbaren Lehrstuhl, schreibt die Hochschule. Schieren betonte, es sei wichtig, dass die Waldorfpädagogik verstärkt in einen „offenen und kritischen Dialog mit den Erziehungswissenschaften tritt“. Dies führe zu einer Win-Win-Situation. Die Waldorfpädagogik könne vom dem Forschungs- und Reflexionsniveau der Erziehungswissenschaft profitieren und die gegenwärtige Pädagogik werde „um das Konzept einer am Kind und Jugendlichen ausgerichteten Pädagogik bereichert, die sich seit fast neunzig Jahren weltweit bewährt." Der Wert der Waldorfpädagogik bestehe in der anthropologischen Basis. Schieren möchte die Waldorfpädagogik durch die Forschungen an der Hochschule stärker in den akademischen Diskurs einbringen und die wissenschaftliche Diskussion anregen. Dazu arbeitet die Alanus-Hochschule in einem internationalen Netzwerk mit Forschungseinrichtungen in Norwegen, Österreich und den USA zusammen. Waldorfpädagogik ist an der Alanus Hochschule ein integrierter Bestandteil der Studienangebote des Fachbereichs Bildungswissenschaft. Seit 2007 wird ein berufsbegleitender Masterstudiengang Pädagogik angeboten, der Inhalte aus Reform- und Waldorfpädagogik systematisch einbezieht, außerdem ein Lehramtsstudiengang Kunst, der sowohl auf eine Lehrtätigkeit an staatlichen Schulen als auch an Waldorfschulen vorbereitet und mit dem ersten Staatsexamen abschließt. Im September diesen Jahres soll zudem ein Masterstudiengang Heilpädagogik starten. Prof. Schieren hat Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Bochum, Duisburg, Essen und Ann Arbor (USA) studiert und 1997 über Goethes naturwissenschaftliches Erkennen promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den erkenntniswissenschaftlichen und anthropologischen Grundlagen der Waldorfpädagogik. Zu diesen Themen hat er in den letzten vier Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paderborn geforscht und gelehrt sowie zuletzt vier Publikationen herausgegeben, die seine Forschungsanliegen vorstellen. Über zehn Jahre hat er zudem als Deutsch- und Philosophielehrer an der Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund praktische Erfahrung in der Waldorfpädagogik gesammelt. Seit 2006 ist er Associate Professor am Rudolf Steiner University College in Oslo. End/nna/ung Bericht-Nr.: 080605-01DE Datum: 5. Juni 2008 © 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ Wed, 28 May 2008 „Die psychische Belastung ist fast nicht zu bewältigen“
Lehrer der Waldorfschule Chengdu berichten über Hilfsaktion im Erdbebengebiet in Sichuan - Schulbusse fahren fürs Rote Kreuz CHENGDU (NNA). In Sichuan, in der Stadt Chengdu liegt die einzige Waldorfschule in China. Die Schulgemeinschaft stellte in den Tagen nach dem Erdbeben unmittelbar Berichte über die Situation auf ihre Website. Sie vermitteln ein Bild vom Alltag und den seelischen Belastungen der Menschen in Chengdu. Übersetzt hat sie die deutsche Sinologin Astrid Schröter, die seit knapp einem Jahr an der Waldorfschule unterrichtet. Waldorflehrerin Zhang Li schreibt ihren Bericht am sechsten Tag nach dem Erdbeben. „Es geschieht aber so viel in diesen Tagen, dass wir das Gefühl haben, es müsste schon ein Monat vergangen sein. Obwohl sich die Regenwolken am Himmel verzogen haben und obwohl inzwischen internationale Rettungsteams in den betroffenen Gebieten sind, bleibt doch ein beklemmendes Gefühl im Herzen zurück. Die psychologische Betreuung der Geretteten und der Angehörigen der Opfer scheint fast nicht zu bewältigen, so groß ist der Bedarf.“ Einige der Waldorflehrer sind in einem Krankenhaus in Chengdu, um schwerstverwundete Kinder zu betreuen, die mit dem Helikopter eingeflogen wurden. Diese Kinder haben keinerlei Nachricht von ihren Eltern, manche von ihnen sind möglicherweise schon Waisenkinder. Zhang Li berichtet weiter: „Ein 12-jähriges Mädchen hat aus eigener Kraft einen Weg gefunden, aus den Trümmern heraußukriechen. Aber ihr linkes Bein wurde dabei so schwer verletzt, dass es amputiert werden musste. Sie ist immer noch wie außer sich, manchmal weint sie bitterlich, manchmal schreit sie. Ihr Name wird so ausgesprochen wie der Name eines unserer Kinder aus der 6. Klasse, wenn auch die chinesischen Schriftzeichen andere sind. Mit der Hilfe unseres Lehrers Li Zewu hat sie sich etwas beruhigt. Als unsere Lehrerin Yang Rong sich um sie kümmerte, sagte das Mädchen mit einem Mal zu ihr: “Mama, Mama, darf ich Dir einen Kuss geben?” Allen Umstehenden standen die Tränen in den Augen. Andere drei- und fünfjährige Kinder werden von unseren Kindergärtnerinnen Xiao Gao, Mengmeng, Xiao Yan und Su Chen betreut. Die Kinder sind schwer verletzt, sie rufen ununterbrochen nach ihrer Mutter.“ Andere Waldorflehrer unterstützen die Krankenhausleitung bei der Anleitung der ungelernten freiwilligen Helfer. Zhang Li: „Wir versuchen, auf diese Weise ein System einzuführen, so dass die Kinder nicht alle paar Stunden von neuen Freiwilligen betreut werden, sondern langfristig die selben Menschen um sich haben können“. Für die Helfer stellt die Situation eine ungeheure Kraftprobe dar: „Aber auch wir brauchen Ruhe und Abstand, so dass wir die 24 Stunden des Tages in einen festen Betreuungsrhythmus gegliedert haben, der uns und den Kindern hilft. Außerdem sind im Krankenhaus sehr viele Freiwillige, die keinerlei Erfahrung haben“, schreibt Zhang Li. Im Kollegium der Waldorfschule habe man daher Regeln besprochen die es einzuhalten gelte, wenn man als Freiwilliger anderen helfen wolle, ohne selbst hilfsbedürftig zu werden. „Höre auf Deinen Körper, wann Du Pause machen musst“, gehört dazu genau wie „Nimm Dir mindestens einmal am Tag die Zeit, richtig ausgiebig mit Deinen Kollegen Quatsch zu machen und herzhaft zu lachen.“ Und man solle auch nicht denken, dass man alle Probleme alleine lösen könne. Die beiden Schulbusse der Waldorfschule sind mit den Fahrern für das Rote Kreuz unterwegs in das Katastrophengebiet und bringen Decken, Lebensmittel und Kleidung dorthin. Viele Eltern der Schule hätten für die Hilfstransporte des Roten Kreuzes Geld gespendet. Und so ist die Lage auf dem Schulgelände: „Die Kollegen telefonieren oft mit den Eltern und besprechen mit ihnen, was sie zu Hause mit den Kindern Sinnvolles machen können. Unsere Kollegen Hongyu, Xinhua, Astrid Schroeter (Xu Xinghan), Xu Tian und unsere Küchenhilfen sind als Ansprechpartner auf dem Schulgelände und im Büro, beantworten Telefonate, kümmern sich um die Homepage, geben Interviews, aktualisieren unsere Übersichtskarte des Katastrophengebietes, damit wir wissen, welche Strassen wieder geöffnet sind, und beschäftigen die wenigen Kinder, die tagsüber hier sind, weil die Eltern es nicht anders einrichten können.“ Zwei Tage später fährt Zhang Li fort mit ihrer Schilderung: „Eigentlich möchte ich heute etwas ausführlicher über unsere Situation berichten, aber vor wenigen Minuten kam im Fernsehen und im Radio wieder eine Warnung, dass ein heftiges Nachbeben erwartet wird, so dass ich unsere Situation nur kurz darstellen kann. Chengdu ist in diesen Tagen sehr chaotisch, überall stehen Autos mitten auf den Strassen, in denen die Menschen wohnen, und alle einigermaßen freien Plätze sind voller Zelte. Etliche unserer Lehrer und Eltern sind in die Schule zurückgekehrt und wohnen hier in Zelten. Wir erleben gerade eine sehr schwere Zeit. Viele Menschen sind unendlich traurig, verzweifelt, übermüdet, hoffnungslos. Es ist eine große innere Herausforderung, vor der wir stehen.“ Die Waldorflehrer Li Zewu und Zhang Li haben inzwischen an einer Konferenz des staatlichen Erziehungsministeriums in Peking zur psychologischen Betreuung der Überlebenden des Erdbebens teilgenommen. Es sei darum gegangen, berichtet Zhang Li, mit welchen Methoden vor allem Kindern im Katastrophengebiet geholfen werden könne. Es sei etwas Besonderes, dass die Waldorfschule auf diese Veranstaltung hingewiesen worden sei, dies liege daran, dass die Waldorfpädagogik bei den Psychologen in Chengdu große Anerkennung erfahre, meint Zhang Li. Etwa ein Dutzend Lehrer nahmen dann an den Aktivitäten, die auf der Konferenz beschlossen worden waren, als Freiwillige teil. Zhang Li berichtet weiter: „Wir waren in Mianyang nördlich von Chengdu. Dort wohnen etwa dreihundert Kinder in Zelten, eine Schule wurde in Zelten eingerichtet, zahllose Kinder, Eltern und Journalisten sind dort versammelt. Ständig werden verletzte Kinder aus den betroffenen Gebieten eingeflogen. Wir überlegten, wie wir den Kindern helfen könnten. Unsere unerschrockenen und erfahrenen Lehrer machten dann mit vielen Kindern draußen Kreisspiele, Klatschspiele, Spiele zum Kennenlernen. Weil es aber so laut war, dass man seine eigene Stimme nicht verstehen konnte, machten wir Waldorflehrer vor allem Spiele, bei denen man mit Gesten alles erklären kann und es nur nachmachen muss. Wir malten auch mit den Kindern. All das war eine große Herausforderung. Viele Kinder machten einen frohen Eindruck bei den Spielen, manche lachten. Aber es gab auch Kinder, die sich zurückzogen und in sich gekehrt blieben. Viele Kinder wussten noch nicht, ob ihre Eltern noch am Leben waren. Mit den Jugendlichen organisierten wir auch Gesprächsgruppen. Für uns bleibt die Frage, was diese Kinder im Moment am Wichtigsten brauchen.“ Nach Auffassung vieler Psychologen seien die Kinder noch im ersten Stadium nach einem Schock. Als erstes bräuchten sie eine geregelte Umgebung und einen festen Rhythmus, in dem sie sich sicher fühlen. Nachdem sie neue Kleidung, Schulsachen, Blumen und Geschenke bekommen hätten, sei nun eine langfristige seelische Betreuung sehr wichtig und auch die Fürsorge für diejenigen, die ihre Verwandten verloren haben. Viele Menschen in China aus vielen Bereichen und aus den staatlichen Ministerien arbeiteten an dieser Aufgabe. Auch für Zhang Li war diese Zusammenarbeit eine ergreifende Erfahrung. Sie schreibt: „Ich habe normalerweise kein besonderes Interesse an Politik und eine eher alltägliche Haltung gegenüber der Regierung. Aber zur Zeit fallen mir die außergewöhnlich großen und menschlichen Anstrengungen der Regierung auf. Das berührt mich sehr. Ich fühle, wie durch diese Katastrophe die besten, die wahrhaftigsten und positivsten Seiten der Menschen hervortreten. Obwohl der Preis dafür unbeschreiblich groß ist, die Lebensopfer in Zahlen nicht mehr zu fassen sind, hoffe ich, dass die Seelen der Verunglückten im Himmel die große Liebe spüren können, die in dieser Zeit überall hervortritt. Wenn sie das erleben können, mögen sie sich darin geborgen fühlen.“ Jeden Morgen versammelt sich das Kollegium. „Wir machen Eurythmie und tauschen unsere Gedanken aus, um Kraft zu schöpfen für den Tag. Dann setzen wir eine Prioritätenliste auf und planen die nächsten Schritte“, schreibt Zhang Li. In einem weiteren Bericht auf ihrer Website bedankt sich die Schulgemeinschaft der Waldorfschule Chengdu für die Unterstützung, die sie seit der Katastrophe durch Freunde aus der ganzen Welt erfahren hat. Am notwendigsten sei aber die Hilfe für die am meisten betroffenen Erwachsenen und Kinder. „Als Lehrer der Waldorfschule tun wir alles, was in unseren Kräften steht, um den Kindern aus den betroffenen Gebieten zu helfen und sie fürsorglich zu betreuen. Im Huaxi-Krankenhaus in Chengdu und in Mianyang nahe des Katastrophengebietes haben wir die Tränen, das Lachen der Kinder erlebt ebenso wie die uneingeschränkte selbstlose Hilfe der Krankenpfleger, Ärzte und Lehrer.“ Zum Schluss weist die Schulgemeinschaft in Chengdu in ihrem Text noch auf die Verbindungen und Verwandlungen hin, die durch die Liebe zwischen den Menschen im Katastrophengebiet entstehen: „Sie erscheinen als unerschöpflicher, leuchtender Strom, der in uns einzieht, uns erwärmt und uns Frieden bringt.“ End/nna/ung Link: http://www.waldorfchina.org Spendenkonto der Waldorfschule Chengdu: Empfänger: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e. V., Kontonummer: 39800704, BLZ: 600 100 70, Deutsche Postbank AG Weitere Spenden: www.drk.de; www.misereor.de; DRK-Spendenkonto: Konto: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 Bericht-Nr.: 080528-02DE Datum: 28. Mai 2008 © 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten. Siehe: www.nna-news.org/copyright/ Weitere NNA-Berichterstattung unter: www.nna-news.org/de/ ![]() |